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Ökumenischer Seniorenfasching in Iggelbach

Kath. und prot. Kirchengemeinde
Ökumenischer Seniorenfasching in Iggelbach

        
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Am Donnerstag, den 21. Januar luden die Tanz- und Bewegungsgruppen „Fröhlicher Kreis“ und „Schwingende Tücher“ unter der Leitung von Annemarie Kropp zu ihrem schon traditionell gewordenen ökumenischen Fastnachts-Seniorennachmittag in das Dorfgemeinschaft nach Iggelbach ein.

Begonnen wurde mit einem ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrer Stephan Schatull und Heiner Oppermann gemeinsam gestalteten. Die Predigt in Anlehnung an die Bergpredigt im Mathäus Evangelium gab dabei Pfarrer Schatull als Büttenrede. Die Rede ohne Klamauk, aber in flotten Reimen verpackt ließen die Anwesenden aufhorchen und ab und zu schmunzeln. Musikalische Liedbeiträge waren „Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen“, „Gott liebt diese Welt“ und „Gib uns Frieden jeden Tag“.

Katrin Münch begrüßte zum fastnächtlichen Teil die zahlreichen Gäste und animierte sie, mitzumachen, zu lachen und die Sorgen des Alltags für ein paar Stunden zu vergessen. Dieser Aufforderung folgten zugleich auch die Damen der Tanzgruppe, die mit ihrem schon traditionellen Tanz  „Café au lait“ zur Kaffeepause überleiteten. Danach betrat Gertrud Baumann als russische Frau die Bühne. Ihre Philosophie über die zwei Möglichkeiten als Mensch geboren zu sein und als Klopapier geendet zu haben, gab sie dabei in einem unnachahmlichen russischen Akzent wieder und erntete viele Lacher. Mit Schirmen bewaffnet tanzten im Anschluss die Damen und Harald Wolf startete den nächsten  Angriff auf die Lachmuskeln. Dabei kamen die Anwesenden in den Genuss zu hören, welche Anstrengungen er unternahm als er eines Morgens seine beginnende Glatze bemerkte. Beim verlorenen Toupet im Kino, dem falsch angewendeten Haarwuchsmittel und der Haartransplantation blieb kein Auge trocken. Viel Applaus ernteten danach auch die Tanzdamen, die die „Finkenparade“ wiedergaben. Dieser war auch Irene Leidner sicher, die einen Schulaufsatz von Klein-Fritzchen vorlas, der mit den schon alles erahnenden Sätze wie „Der Mensch wird schon im ersten Lebensjahr geboren und kommt dann auf die Welt. Der Mensch zerfällt in drei Teile. Der Kopf geht vom Hut bis zum Hals. Dann kommt das Oberteil, das geht bis zum Nabel. Der Nabel ist das kleine Loch im Bauch, wo man den Dreck immer so schlecht rauskriegt“, begann. Modern, flott und schwungvoll ging es weiter mit dem getanzten „Let you love flow“. Als Sitztänze inszeniert folgten das „Hühnerhaus“ und der allseits bekannte „Holzmichel“. Dabei wurden die Anwesenden eingeladen, ihre Füße, Arme und Finger zu lockern.

Was locker und leicht bedeutet, zeigte die Prinzengarde des VfL Elmstein, die als Überraschungsgäste auftaten. Mit ihrem diesjährigen Gardetanz begeisterten die Mädchen das Publikum und kamen um eine Zugabe nicht herum. Bevor Annemarie Kropp die Dankesworte sprach, übernahmen die Seniorentänzerinnen wieder die Bühne und tanzten zum Abschluss des gelungenen Nachmittages den „Bajazzo“. Auch sie mussten diesen Tanz zweimal aufführen.

Videoclip

 

 

von Yvonne Faß

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