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27. Elmsteiner Fastnacht

VfL Elmstein
27. Elmsteiner Fastnacht


MBA Männerballett Appenthal

        

        

        

     
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Am Samstag, den 6. Februar lud das Fastnachtskomitee des VfL Elmstein zur  27. Elmsteiner Fastnacht. Unter dem Motto „ Im Kuckuckstal leben ach wie toll, Kassen leer, Benzintank voll“  und mit dem neuen Fastnachtsruf „Elmstä Guggugg“ feierten in der ausverkauften Aula der Heinrich-Weintz-Schule die Elmsteiner Narren bis in die Morgenstunden. Schmissige Tänze, flotte Akteure und zwei gekonnt vorgetragene Büttenreden begeisterten das herrlich kostümierte Publikum.

Nach der Begrüßung von Anna-Lena Hartmann und Julia Klöpfer sowie dem Einmarsch des Elferrates und der Prinzengarde übernahm der neue Sitzungspräsident Björn Zwing das närrische Zepter und übergab die diesjährigen Jahresorden an die Ehrengäste. Diese waren: Pfarrer Stephan Schatull, VfL Urgestein Georg Roth, der ehemalige Sitzungspräsident Klaus Fuchs, Rudi und Lotte Fuchs, Willi Haag, und Annette Speiger, die sich im Jahr 2013 für das Gründen des Fastnachtskomitees stark machte und somit die Fastnacht wieder neu belebte.

Mit Witz und Humor verpackte Björn Zwing seine Antrittsrede in Büttenmanier und appellierte dabei an das närrische Publikum mitzumachen, zu klatschen und so den Akteuren den verdienten Applaus zu spenden. Aber auch Unterhaltungen einzustellen, wenn die Büttenredner auf der Bühne stehen. Ebenfalls warb er für den obligatorischen Kauf eines Stücks Sportplatz, damit endlich der langersehnte und auch dringend notwendig gewordene Wunsch für einen Rasenplatz verwirklicht werden kann. Im Anschluss nominierte er die Jury, die im Laufe des Abends die drei originellsten Kostüme aussuchen sollten. Auserkoren wurde dazu Rudi Fuchs, Pfarrer Stephan Schatull und Steffi Herz.

Total putzig ging es danach weiter, als die Bambinigarde (Emma Leising, Emma Haubenschild, Milena Klöpfer, Sara Back, Amy Löschner, Julia Kropp, Lenja Kölsch, Emily Kölsch, Emely Kertz, Rosalie Wegerich, Ophelia Wegerich, Marie Zweiling, Tamara Theobald, Larah Theobald, Mara Klöpfer) auftrat. Schon der Einmarsch der drei bis sechsjährigen – in Minischritten und mit kleinen Stolpern – verhieß einen süßen Auftritt.

Diesen bot auch die sechsjährige Milena Klöpfer, die als kleinstes Tanzmariechen auftrat.

Die Jugendgarde (Theresa Schatull, Melinda Dunker, Zahra Dunker, Nele Ackel, Charlice Schmöller, Mia Heintz, Lisa-Marie Kopp, Johanna Zweiling, Nina Meyer), in ihren schmucken roten Gardekostümen im Anschluss, begeisterte ebenfalls das zahlreiche Publikum. Diese Tanzgruppe stellt in diesem Jahr das Tanzmariechen Mia Heintz. Sie ist erst 10 Jahre alt, aber schon eine Künstlerin bei den Pirouetten, Spagaten und Rädern, die sie ebenfalls im laufenden Programm zeigte.

Anna-Lena Hartmann und Julia Klöpfer, die all diese kleinen Gardetänzerinnen trainieren und betreuen, leisten dabei eine hervorragende Jugendarbeit. Ebenso sind sie verantwortlich für weitere Tanzchoreografien der Prinzengarde und des Damenballetts. Das Publikum quittierte die Auftritte der Kleinen mit ganz großem Applaus und freute sich die beiden Garden noch in ihren Schautänzen zu erleben. Dabei traten die Bambinis als kleine Südseeschönheiten auf und die Jugendgarde bot zum alten Schlager „die Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe“ einen orientalischen Tanz.

„Mit mer kammers mache, dem Opa dem alt“ referierte Valentin Niederberger über sein mageres Dasein als Rentner und Opa in der ersten Büttenrede des Abends. Mit seinen Ausführungen über die Zeit bis zum Eintreffen seiner Rente  von Kinder und Enkelkinder als goldenes Kalb verehrt und zum Schluss des Monats als Babysitter, brennende Wunderkerze und Halter eines defekten Garagentores missbraucht, brachten ihm viele Lacher ein. Diese waren auch Jürgen Bundrück aus Esthal sicher, der in der zweiten Büttenrede mit viel Witz und gespielter Volltrunkenheit über sein Leben als Ehemann erzählte. Leichte Damen verkörperten Marco Bianco und Daniel Kratz zu dem bekannten Schlager „Mein Herz“ von Beatrix Egli. Mit kurzen Röckchen und großer Oberweite waren sie besonders für die Herren im Saal richtige Hingucker.

Die Prinzengarde (Celine Rost, Vanessa Scharrer, Simona Faß, Luisa Baßler, Jana Walter, Julia Kröhl, Hannah Müller) wirbelte nun in einem perfekten Gardetanz über die Bühne. Ihr Können zeigten sie auch schon bei den Gardebällen in Haßloch, Limburgerhof, Böhl-Iggelheim und Altripp sowie beim Seniorenfasching in Iggelbach. Diese Gruppe präsentierte sich ebenfalls als „Geilschde ausm Daal“, ganz in Oktoberfestmanier mit Dirndl, in ihrem Schautanz. Dazu luden sie sich Marco Bianco ein, der zu den „Zuckerpuppen“ einen mehr als würdigen Andreas Gabalier abgab.

Jana Walter, fungierte im weiteren Verlauf als Tanzmariechen und legte eine sehr sehenswerte, reichlich beklatschte Leistung aufs Parkett. Der Tanz gespickt mit vielen Spagaten, Überschlägen und Drehungen erforderte viel Kraft, angesichts der Tatsache, dass sie die Tänze der Prinzengarde ebenfalls mitgetanzt hat und gesundheitlich angeschlagen war.

Augenweiden war aber auch das neu gegründete Damenballett ( Sabrina Weitzel, Jana Theobald, Kerstin Kratz, Lea Schröder, Tina Ackel, Julia Klöpfer, Anna-Lena Hartmann, Jessica Back) die zum Song „ A little party never kill nobody“ über die Bühne wirbelten sowie die Turnerfrauen ( Ina Schwarz, Kerstin Müller, Steffi Münch, Gabriela Münch, Helga Roth), die nach Griechenland einluden und mit einem perfekten Sirtaki aufwarteten.

Tina Ackel, die im Laufe des Abends das Präsidentenmikrofon übernahm, kürte kurz vor Schluss die Sieger im Kostümwettbewerb. Den dritten Platz errang dabei Markus Kuntz als Fred Feuerstein, der zweite Platz ging an Frank Zweiling als Zahnfee und den ersten Platz sicherte sich Yvonne Faß als Pfau.

Das grandiose Finish bot dann allerdings das MBA – Männerballett Appenthal (Daniel Kratz, Markus Kuntz, Marco Bianco, Björn Zwing, Dominik Krämer, Dennis Kölsch, Nick Weitzel, Manuel Schenk, Patrick Leidner) mit ihrer „Zombiehochzeit“. Hier hielt es keinen mehr auf den Plätzen, so mitreißend war ihre Darbietung als blutrünstige Zombies, die ihrem Herr zu einer Frau verhalfen. Mit diesem Tanz errangen sie beim Männerballett Turnier in Haßloch einen wahnsinnigen 2. Platz. Die Einstudierung oblag Daniel Kratz, Co-Trainer waren Marco Bianco und Anna-Lena Hartmann.

Zum Finale trafen sich alle Akteure nochmals auf der Bühne und DJ Kai (Sven Weisenstein), der das Programm musikalisch begleitete rüstete seinen Laptop für die Unterhaltung durch die ganze Nacht.

Die 27.ste Fastnacht war eine gelungene Veranstaltung mit gut gelaunten und  fleißigen Akteuren, die immer wieder für Zugaben gut waren. Björn Zwing als neuer Sitzungspräsident machte seine Sache mehr als gut. Ebenso seine Vertreterin Tina Ackel. Gekonnt führten sie durch das Programm und hatten immer den richtigen Spruch auf den Lippen. Bleibt zu hoffen, dass auch im kommenden Jahr die Elmsteiner die harten Vorbereitungen und Leistungen honorieren und die Veranstaltung dann ebenfalls wieder ausverkauft sein wird.

 

von Yvonne Faß

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