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Die Prinzessin und ihre sieben Zwerge auf dem Wildsauweg

PWV Lambrecht startet in Annweiler mit acht Wanderern

An der Jungpfalz-Hütte setzte sich die Gruppe kurz an den runden Tisch und fühlte sich wie bei Schneewittchen und den sieben Zwergen (einer war ja vorzeitig abgereist)

  
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Der Wildsauweg bei Annweiler ist ein aussichtsreicher Rundwanderweg mit passablen Steigungen. Wenn man ihn aber vom Bahnhof Annweiler aus erst anlaufen muss, werden Streckenkilometer und Höhenmeter verdoppelt und die Wanderung fordernder. Dies war aber sicher nicht der Grund warum bei der Planwanderung des PWV Lambrecht nur acht Wanderer am Bahnhof Annweiler standen und sich auf die Wanderung freuten. Angekündigt war schlechtes Wetter mit regionalen Gewittern und Schneeschauern. Da niemand die angebotene Kurztour nutzen wollte fuhr Wanderführer Egon Mackert wieder nach Hause und es waren nur noch sieben Wanderer.

Diese hatten, man kann es vorweg nehmen, bis auf 15-20 Minuten Schnee- und Graupelschauer ein wunderschönes Wetter zum Wandern. Sonnenschein, viel blauer Himmel und angenehme Temperaturen. Erst auf der Heimfahrt wurde der Himmel bedrohlich schwarz.

Wanderführer Bernhard Schmidt führte die kleine Schar vom Bahnhof hoch zum Krappenfelsen. Von dort hat man einen wunderbaren Blick über Annweiler. Mit dem Krappenfelsen war man dann auf dem Wildsauweg und wanderte hinunter nach Gräfenhausen, ein kurzer Besuch der Dorfmitte, vorbei am Keschdewiss- und Gustav-Daußmann-Brunnen (erster gewählter Bürgermeister des Ortes) hinauf zum Sommerfelsen und die Jungpfalz-Hütte. Die Hütte ist klein und trotzdem bekamen die sieben Lambrechter einen Platz an einem Tisch. Es ließen sich also auch viele andere Wanderer von der Wettervorhersage abhalten ihrem Hobby zu fröhnen, denn normalerweise ist die Hütte sehr gut besucht und drinnen höchstens Einzelplätze zu bekommen.

Der Rückweg tat dann auch noch etwas für das kulturelle Wissen der Wandergruppe, denn Bernhard Schmidt führte die Gruppe nicht nur an die Holderquelle, sondern berichtete auch, dass diese von der Ortsgruppe Annweiler nach Heinrich Holder benannt wurde. Heinrich Holder war 1. Vorsitzender der Ortsgruppe als er 1908 am Wetterhorn abstürzte. Von da an ging es nur noch bergab und zur Rückfahrt nach Hause. Trotz der Anstrengungen (640 Höhenmeter) waren alle Teilnehmer froh, diesen Tag nicht auf der Couch verbracht zu haben.

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