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Geißbockmarsch nach Deidesheim

613. Lambrechter Tribut-Geißbock an Stadt Deidesheim übergeben

Verhandlung des „Hohen Stadtgerichts“

     

       

        
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Am Pfingstdienstag startete um 5.30 Uhr auf der Friedrich-Ebert-Brücke in Lambrecht der Geißbockmarsch nach Deidesheim. Circa 300 Mitwanderer begleiteten das Geißbockbrautpaar Katrin und Michael Mansmann mit dem Tribut-Geißbock Michael III. auf ihrem 14 Kilometer langen Marsch durch den Wald nach Deidesheim.

Am Waldrand oberhalb der Weinberge wurde die Gruppe vom „fürstbischöflichen Waldhüter“ nebst einem Fähnlein „Stadtsoldaten“ begrüßt. Der Waldhüter verlas den Geleitbrief und kredenzte dem Lambrechter Ehepaar einen Schluck Deidesheimer Edelwein aus seinem Schlotterkrug. Anschließend führte der Weg mit sicherem Geleit zur Deidesheimer Stadtgrenze.

Pünktlich um 10 Uhr wurde die Gruppe am südlichen Ortseingang von Stadtbürgermeister Manfred Dörr und einer großen Anzahl Schaulustiger, in Empfang genommen. Gemeinsam zogen dann alle zum Platz vor dem historischen Rathaus, auf dem sich das „Hohe Stadtgericht“ einfand.

Nach der anschließenden Überprüfung seiner Tauglichkeit durch das Stadtgericht wurde der Bock an Deidesheim übergeben.

Am Abend fand traditionell die Versteigerung des Ziegenbocks statt. Für 3000 Euro ersteigerte Christina Blätte und Bernd Riesterer von der Commendo IT-Lösungen GmbH in Neustadt den Tributbock.

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