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Treffen der Böller- und Salutschützen

50 Jahre Schützenverein Weidenthal
Treffen der Böller- und Salutschützen

     
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Das Treffen der Böller- und Salutschützen wurde im Jubiläumsjahr „50 Jahre Schützenverein Weidenthal“ auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Rund ein 18 Teams mit weit über 120 Schützen hatten das Böllerschießen zu verzeichnen. Bereits am Samstagabend mit einem vollen Programm, begann der Sonntag mit einem Böllerschiessen unterhalb des Köpfels in Form eines Reihenfeuers.

Am Sonntagnachmittag nahmen die teilnehmenden Teams Aufstellung auf dem Gelände des TV Weidenthal im Erdbeertal, um sich daran mit einem Festumzug den zahlreichen Gästen wie Verbandsbürgermeister Manfred Kirr und Ortsbürgermeister Bernhard Groborz zu präsentieren. Allen voran der Musikverein Weidenthal, der für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte. Nach einer Präsentation der Teilnehmer wurde es richtig laut. Die Teams aus Rheinland-Pfalz, Hessen, aus dem Saarland und Baden-Württemberg zeigten sich in ihren schmucken Uniformen und vor allem auch beachtlichem „Arbeitsgerät“.

In lockerer Reihenfolge, kommandiert von Thomas Röhricht, Böllerschützen-Kommandant aus Haßloch, zeigten die aktiven Schützen ihr Können, wobei es auch anhand der vorhandenen Kanonen, ziemlich heftig und vor allem laut wurde. Auf Anfrage erklärte der Böllerschützen-Kommandant des SV Weidenthal, Harald Schmiedeck, was es mit den Böllerschützen so auf sich hat. „Böllerschützen feuern vor allem mit Böllergeräten“. Es werde mit Handböllern, Salutböllern, Schaftböllern Standböllern und Kanonen geschossen, eigentlich nicht gefährlich, wenn die entsprechenden Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Die Objekte werden mit Schwarzpulver geladen, mit einem Holzgerät (einem Hammer ähnlich) verdämmt, und schließlich mit einem Zündplättchen zur Explosion gebracht. Anlässe, Böllerschützten einzubeziehen, gibt es eigentlich genug: bei Hochzeiten, Festen und Kerwe, sogar bei Prozessionen, Weihnachtsschießen usw. sind die „Schützen“ gefragt.

Das Salutschießen wird mit erwerbspflichtigen und vor allem angemeldeten Waffen vorgenommen, auf keinen Fall mit Waffen, mit der auch scharf geschossen werden kann. Das können Gewehre, Vorderladergewehre, Karabiner sowie Böllerflinten sein. Die Sicherheit der Zuschauer und Gäste steht immer im Vordergrund, dazu habe es auch einige neue Gesetze gegeben, die das eindeutig regeln. Nach der Präsentation der Teilnehmer übergab Wolfgang Röhl, Oberschützenmeister des SV Weidenthal, Urkunden sowie Wimpel an die teilnehmenden Gruppen.

Im Jubiläumsjahr „50 Jahre Schützenverein Weidenthal“, stehen noch eine Jubiläumswanderung am 3. Oktober mit den Partnervereinen Rauenberg und Malschenberg auf dem Programm, mit dem FC „Wacker“ Weidenthal gibt es ein „Schießen und Kicken“ im Juli. Neben dem Messen mit dem Gewehr steht ein Kickfussballturnier an, wobei die endgültigen Ergebnisse heraus geschossen werden sollen. Für das leibliche Wohl war bestens vorgesorgt.  

 

von Bruno Koppenhöfer

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