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Lindenberger Schlemmerkerwe

Lindenberger Schlemmerkerwe

     
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Das Wetter meinte es zu gut mit der Lindenberger Schlemmerkerwe, bei Temperaturen von über 35 Grad waren Sonnenschirme und das Festzelt von großer Bedeutung, erst wenn die Sonne hinter dem Berg verschwand, kam pulsierendes Leben auf den Kerweplatz. Schon zum Ausgraben der Kerwe am Freitagabend stöhnten die Kerwebuben unter der Hitze, die den Kerwebaum zum Festplatz beim Rathaus trugen. Als Talent zeigte sich Ortsbürgermeister Reiner Koch, der mit einem einzigen Schlag das Fass Freibier angezapft hatte.

Den Titel „Schlemmerkerwe“ hat die Lindenberger Kerwe zu Recht, denn die Speisenangebote des Turnvereins, der Dorfjugend, der Frauenbünde, der Feuerwehr und dem MGV „Frohsinn“ waren mit einem üppigen und abwechslungsreichem Angebot sehr gut aufgestellt. Jede der Ausschankstellen hatte eine besondere Spezialität parat, weit über zwei Dutzend Spezialitäten standen auf den Speisenkarten. Getränke aller Art gab es zentral im großen Festzelt. Hinzu kamen noch Angebote der Schausteller, für die Jugend waren ein Autoscooter und für die Kleinen eine Reitschule auf dem Kerweplatz aufgebaut.

Der Samstag war vorwiegend den Einheimischen vorbehalten. Das Festzelt füllte sich am Sonntagvormittag schleppend, als der Feuerwehrmusikzeug Neustadt-Hambach unter Leitung von Dominik Christmann zum Frühschoppenkonzert aufspielte. Gegen 13 Uhr begann Simon Schweißthal mit seiner Kerwerede mit Themen aus dem Dorfgeschehen. Er berichtete in gereimten Worten unter anderem von einem Fahrstuhl, in dem der Monteur samt Hausbesitzer stecken geblieben waren und die Feuerwehren Lambrecht und Lindenberg mit drei Hilfsfahrzeugen samt Drehleiter eingreifen mussten. Des weiteren von einem Festzeltaufbau, bei dem sich die Leinen um die Beine eines Helfers geschlungen hatten und der sich erst in letzter Sekunde befreien konnte. Großes Gelächter gab es bei dem Bericht von der Entfernung einer Plastiktüte im Hirschgehege über den Zaun. Und da war noch ein Ehepaar, die im Urlaub übereifrig ihre Koffer für den Heimflug gepackt hatten und erst an der Rezeptionen erfuhren, dass ihr Heimflug erst zwei Tage später war.

Am heutigen Montag steht als Kerweabschied ein Heringsessen von 10 bis 13 Uhr im Festzelt auf dem Programm, gegen 21 Uhr wird die „Lindenberger Schlemmerkerwe“ wieder zu Grabe getragen. Sie ruht für ein Jahr in der Freizeitanlage gegenüber der ehemaligen Gastwirtschaft „Zum Ratskeller“.

von Bruno Koppenhöfer

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