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Feiern in Gemeinschaft

Gemeinde Frankeneck

Feiern in Gemeinschaft
Frankenecker Senioren trafen sich zur vorweihnachtlichen Feier

        
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Auch in diesem Jahr waren die Frankenecker Seniorinnen und Senioren zu einer vorweihnachtlichen Feier ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Ortsbürgermeister Jürgen Schlupp begrüßte alle Gäste, wünschte ihnen einen schönen Nachmittag und eröffnete sodann das reichhaltige Kuchenbüffet. Bei Kaffee und Kuchen wurde die Gelegenheit zu netten Tischgesprächen ausgiebig genutzt. Anschließend sorgte ein kleines Programm für vorweihnachtliche Stimmung. Den Anfang machten die Kinder der Kita Spatzennest mit Liedern und kleinen Gedichten zum Advent und Nikolaustag. Dafür wurden sie mit reichlichem Beifall der Seniorengemeinde und mit einem süßen Präsent des Ortsbürgermeisters belohnt.  Zum nun folgenden gemeinsamen Singen von einigen Advents- und Weihnachtsliedern übernahm Heiner Oppermann die Begleitung mit Gitarrenmusik.  Er vertiefte die vorweihnachtlichen Gedanken außerdem mit einigen Gedichten und Kurzgeschichten. So wurde u.a. mit einer Fabel verdeutlicht, um was es beim Weihnachtsfest vor allem geht. Die Tiere unterhielten sich darüber, was wohl an Weihnachten die Hauptsache sei.  So meinte der Fuchs, ein Gänsebraten sei es, der Eisbär vertrat die Ansicht, viel Schnee sei das Wichtigste und der Pfau schwärmte von einem neuen Kleid. Nachdem der Ochse meinte, man könnte da mal richtig saufen, trat ihm der Esel ans Bein und schimpfte mit ihm, ob er denn überhaupt nicht an das Kind denke. Man stellte dann beschämt fest, dass das himmliche Kind doch die Hauptsache sei und stellte sich zum Schluss die Frage, ob das überhaupt die Menschen wissen. Nach dem besinnlichen vorweihnachtlichen Programm sorgte Karl Marx für etwas aufgelockerte Stimmung mit einigen geselligen Liedern, die er mit seiner Gitarre begleitete. Schließlich traf zum Abschluss des Nachmittags der mit Spannung erwartete Bischof Nikolaus mit seinem goldenen Buch und seinem Hirtenstab ein, stellte sich als Vorbote des Weihnachtsfestes vor und richtete seine Ansprache an die Seniorengemeinde. Er beklagte es, dass viele Menschen sich das Leben so schwer machen, böse sind und das Leid der anderen vergessen.  Er erinnerte daran, dass keiner weiß, wann seine Zeit hier auf der Erde zu Ende geht. Der heilige Mann hatte natürlich auch viele gute Worte im Gepäck und lobte die Anwesenden, „dass sie sich versammelt haben  in froher Rund, um zu erleben ein paar besinnliche Stund“.  Er vergaß natürlich auch nicht, auf den Geburtstag Jesu hinzuweisen und ermahnte alle: „Macht dem göttlichen Kind Herzen und Türen auf, dann ist voll Sinn euer Lebenslauf.“  Wie im vergangenen Jahr erhielten alle Anwesenden als Präsent einen Wandkalender der Ortsgemeinde mit Bildern aus dem Dorfgeschehen. Bei der Verteilung wurde Bischof Nikolaus vom Beigeordneten Björn Ullrich und einigen Ratsmitgliedern tatkräftig unterstützt.  Er verabschiedete sich sodann mit guten Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest, verließ das Haus und wurde nicht mehr gesehen.  Da die Feier damit auch ihr Ende gefunden hatte, machten sich alle Gäste nach dem erlebten schönen Nachmittag auf den Heimweg.

 

von Heiner Oppermann

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