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Ökumenischer Neujahrsempfang

Einmal im Jahr sich zum Gedankenaustauch zu treffen, ist Sinn und Zweck des Ökumenischen Neujahrsempfangs der beiden christlichen Kirchengemeinden, verbunden mit dem Wunsch, sich für das neue Jahr alles Gute zu wünschen. Und dass in diesem Jahr so viele in das evangelische Gemeindehaus gekommen waren, überraschte angesichts der widrigen Wetterverhältnisse im Lambrechter Tal.

In seinem Willkommensgruß sagte der evangelische Pfarrer Markus Diringer, dass man angesichts der streikenden Kirchenheizung etwas improvisieren musste, dennoch war er erfreut über die gute Teilnahme und stellte das neue evangelische Jahresmotto vor: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“. Er hatte sich Gedanken gemacht über das Jahr 2016 mit vielen Kontrasten: Jammern und Verunsicherung, viele Fremde und Bedrohungen, das kommunale Trauerspiel der Finanzen. Daher sei die Jahreslosung wie ein Grillanzünder, der versuche zu erwärmen, das neue Jahr als eines ohne größere Probleme werden zu lassen. Man müsse versuchen, mit neuer Kraft und Mut Entscheidungen anzupacken.

Pfarrer Franz Neumer legte seine Gedanken über den Frieden offen, denn Frieden sei ein Ausdruck der Menschen in vielen Bereichen, der wichtigste dabei sei der innere Frieden aller Menschen, denn der wahre Frieden beginne im Kleinen. Als Beispiel zeigte er eine Meditation zwischen Mutter und Tochter auf, auch über weltweite Konflikte, dessen Ausführungen nachdenklich machen sollten. Der Friede bedeute eine ganze Menge von Arbeit, die man unbedingt angehen müsse. Ein Mitglied des katholischen Kirchenchors bedankte sich bei Pfarrer Markus Diringer, der für die kleine katholische Chorgemeinschaft während des Umbaues des katholischen Pfarrhauses das evangelische Gemeindehaus für die Chorproben zur Verfügung stellte. Bei einem Umtrunk standen der Austausch von Gedanken und Wünschen im Vordergrund.

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