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Jahresversammlung der Feuerwehren

Verpflichtungen, Ehrungen. Verabschiedungen und ein Loblied

Im Rahmen der Jahresversammlung der Feuerwehren des Tales sprach Wehrleiter Frank Flockerzi von einem eher ruhigen Jahr, dennoch verzeichneten die Talwehren insgesamt 340 Einsätze, (Vorjahr 429), die sich aufteilen in 124 Brände, 179 Hilfeleistungen, 25 Brandsicherheitswachen und 12 Brandschutzerziehungen, im Einzelnen entfallen auf die Wehren Elmstein 41 Einsätze, Esthal 43, Frankeneck 26, Iggelbach 25, Lambrecht 74, Lindenberg 36, Neidenfels 44 und Weidenthal 51 Einsätze. Der Personalbestand weist einen Fehlbedarf von 22 Einsatzkräften aus. In den vier Jugendfeuerwehren Iggelbach, Lambrecht, Neidenfels und Weidenthal sind insgesamt 39 Jugendliche aktiv.

In seiner Begrüßung sagte Verbandsbürgermeister Manfred Kirr, es sei sehr wichtig, verdiente Einsatzkräfte auszuzeichnen, die für andere „durch das Feuer gehen“. Daher sei auch das Einverständnis des Partners sehr wichtig. Die Bevölkerung wisse, was ihre Feuerwehr leistet, das sind viele tausend ehrenamtliche Stunden. Ein großes Lob galt der Feuerwehr Esthal, die mit dem Anbau an das Feuerwehrhaus fast 3000 ehrenamtliche Stunden erbracht haben. Trotz knapper Finanzen versuche er immer, notwendige Fahrzeuge zu beschaffen wie jetzt das ELW 1 für die Stützpunktfeuerwehr Lambrecht, viel werde in Esthal investiert und in Elmstein stehe eine Sanierung des Gerätehauses in Höhe von 130.000 € an. Zusammenfassend sagte er zu den Einsatzkräften des Tales „Ich bin sehr stolz auf Euch“.

Zur allgemeinen Lage sagte der Wehrleiter, dass glücklicherweise keine Großschadenslage zu verzeichnen sei. Eine kuriose Verwandlung konnte er miterleben, als bei einer Fasnachtsfeier in Esthal, als sich eine hochattraktive Frau mit langen Beinen und Highheel  blitzschnell in einen Atemschutzträger verwandelte. Gut verlaufen sei auch der kürzliche Brand eines Wohnhauses in Elmstein. Gedanken machen müsse man sich bei der  Sollstärke der Feuerwehren (ein Minus von 22 Eisatzkräften). Bei der Unwetterlage im Mai und Juni sei die Verbandsgemeinde Lambrecht verschont geblieben. Beschafft wurden im letzten Jahr 100 zeitgemäße neue Helme für Atemschutzgeräteträger, eine neue Tragkraftspritze für Neidenfels, eine neue Schlauchpflegeanlage für das Feuerwehrhus Lambrecht, die Erneuerung der persönlichen Schutzausrüstung konnte fortgeführt und die Waldbrandausstattung komplettiert werden. Bei Feuerwehreinsätzen bestehe immer ein hohes Risiko, deshalb dürfe bei der persönlichen Ausrüstung nicht gespart werden.

Flockerzi widersprach einer Aussage eines Ratsmitgliedes, der behauptet hatte, man würde seit Jahren Geld in die Feuerwehr pumpen, hier müsse er sich verwundert die Augen reiben, denn in der Verbandsgemeinde fahre man am unteren Limit. Aber man müsse auch mit der Zeit gehen, Strukturveränderungen müsse man entsprechend entgegen treten, eine intakte und moderne Feuerwehr koste eben auch Geld, die Verbandsgemeinde würde hier am Ball bleiben, was diese Kosten angehe.

Verpflichtungen, Ehrungen und Verabschiedungen

Im Anschluss an seine Ausführungen nahm Wehrleiter Frank Flockerzi zusammen mit Bürgermeister Manfred Kirr und Gunther Weber zahlreiche Ernennungen, Beförderungen, Ehrungen und Verabschiedungen vor.

Per Handschlag wurden 19 Feuerkräfte verpflichtet, 43 Feuerwehrangehörige standen zu Beförderungen an.

So wurde unter anderem Brandmeister Torsten Buschlinger, Wehrführer der Einheit Esthal, zum Oberbrandmeister befördert. Zum Brandmeister wurden Andreas Kaiser (Esthal), Marco Hartmann und Sven Kleefeld (beide Lambrecht) und Steffen Wenz (Elmstein) befördert. – Der stellvertretende Wehrführer, Brandmeister Dieter Kropf, wurde aus seinem Amt verabschiedet, bleibt aber der Feuerwehreinheit Frankeneck als Gruppenführer erhalten. Hauptbrandmeister Markus Kesberger, Lambrecht, wurde als Wehrführer verabschiedet, bleibt aber ebenso als Gruppenführer der Feuerwehreinheit Lambrecht erhalten.

Zum stellv. Wehrführer der Feuerwehreinheit Frankeneck wurde Brandmeister Marco Fränzel verpflichtet, neuer Wehrführer der Stützpunktfeuerwehr Lambrecht wurde Hauptbrandmeister Markus Müller, sein Stellvertreter ist sein Bruder, Hauptbrandmeister Gerhard Müller. Markus Müller kann auf 25 Dienstjahre zurückblicken, sein Bruder Gerhard Müller auf 27 Jahre.

Mit der Übergabe einer Dankurkunde der Verbandsgemeinde und dem Wappenteller wurden aus dem aktiven Dienst Hauptlöschmeister Theo Feuchter, Iggelbach; Bernhard Braun, Lambrecht und Hauptlöschmeister Jürgen Knoll, Lambrecht, verabschiedet und in die Alters- und Ehrenabteilung übernommen.

Mit dem Silbernen Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz für aktive, pflichttreue Tätigkeit in der Feuerwehr wurden ausgezeichnet: Brandmeister Marco Fränzel, Esthal; Hauptbrandmeister Markus Kesberger, Hauptbrandmeister Markus Müller, Brandmeister Andreas Seelmann, Brandmeister Heinz Herter, Feuerwehrarzt Michael Klein (alle Lambrecht), Oberlöschmeiser Jörg Bolz, Lindenberg und Brandmeister Michael Kempter, Neidenfels. Eine besondere Ehrung gibt es für 45jährige Tätigkeit in der Feuerwehr Lambrecht für Hauptlöschmeister Rolf Frey, Lambrecht. Eine besondere Ehrung durch den Landkreis Bad Dürkheim erhält er im Rahmen der Wehrleiter- und Wehrführer-Dienstbesprechung  im Frühjahr.

Ein Loblied

In seiner Sicht auf die Feuerwehren sagte Wehrleiter Frank Flockerzi unter anderem: „In ca. 2 Wochen werden wir den neuen ELW 1 für die Feuerwehr Lambrecht abholen und in Dienst stellen können … Für  das neue TSF-W wurde der Auftrag für die Einheit Esthal erteilt. Mit der Auslieferung wird im vierten Quartal gerechnet. Erfreulich, dass am 2. April die Einweihungsfeier für den Gerätehausanbau Esthal gefeiert wird, das die Kameraden fast komplett in Eigenleistung errichtet haben. Das entsprechende und mehr als angebrachte >Loblied< werde ich bei dieser Feier selbst singen!!“

 

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