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Geißbockmarsch nach Deidesheim

614. Lambrechter Tribut-Geißbock an Stadt Deidesheim übergeben

Am Pfingstdienstag startete um 5.30 Uhr auf der Friedrich-Ebert-Brücke in Lambrecht der Geißbockmarsch nach Deidesheim. Zahlreiche Mitwanderer begleiteten das Geißbockbrautpaar Inna und Patrick Faß mit dem Tribut-Geißbock Patrick I. auf ihrem 14 Kilometer langen Marsch durch den Wald nach Deidesheim. Eigens aus Deidesheim kamen  5 Reisebusse mit 270 Personen . Die Wanderer blieben weitestgehend vom Regen verschont.  Nur in Deidesheim waren gelegentlich Regenschirme für kurze Nieselregen notwendig.

An der Deidesheimer Hütte, bekannt auch als Waldschenke im Mühltal, die Pfälzerwald Verein-Hütte der Ortsgruppe Deidesheim, wurde die Gruppe vom „fürstbischöflichen Waldhüter“ nebst einem Fähnlein „Stadtsoldaten“ begrüßt. Der Waldhüter verlas den Geleitbrief und kredenzte dem Lambrechter Ehepaar einen Schluck Deidesheimer Edelwein aus seinem Schlotterkrug. Anschließend führte der Weg mit sicherem Geleit zur Deidesheimer Stadtgrenze.

Pünktlich um 10 Uhr wurde die Gruppe am südlichen Ortseingang von Stadtbürgermeister Manfred Dörr und einer großen Anzahl Schaulustiger, in Empfang genommen. Gemeinsam zogen dann alle zum Platz vor dem historischen Rathaus, auf dem sich das „Hohe Stadtgericht“ einfand.

Nach der anschließenden Überprüfung seiner Tauglichkeit durch das Stadtgericht wurde der Bock an Deidesheim übergeben.

Am Abend fand traditionell die Versteigerung des Ziegenbocks statt. Für 3100 Euro ersteigerte Alisa Weber aus Niederkirchen, die Weinprinzessin der Verbandsgemeinde Deidesheim den Tributbock.

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