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Weidenthal WappenWeidenthal

Der kupferne Kessel und das Jahrhunderthochwasser 1978

Team Gemeindearchiv Gastgeber beim Weidenthaler Bürgercafé im Juni

Jeden letzten Mittwoch im Monat öffnet das Weidenthaler Bürgercafé seine Pforten. Jeweils wechselnde Vereine und Gruppen bieten ein Treffen für interessierte Bürger in gemütlicher Atmosphäre mit netten Gesprächen und kurzweiliger Unterhaltung.

Am 28.06. war das Team Gemeindearchiv Weidenthal mit Gudrun Rosenbusch, Uschi Strassner, Susanne Stütz, Sabine Stöckel, Thomas Kreckel und Harald König Gastgeber, unterstützt von Norbert Huber.

Für das leibliche Wohl wurde neben Kaffee und leckeren Kuchen auch herzhaft belegte Brote und diverse Kaltgetränke angeboten.

In seiner Begrüßung stellte Harald König die Arbeit des Gemeindearchiv’s  vor. Einmal die Woche, montags von 13.00 – 15.00 Uhr, trifft sich das Team im Gemeindehaus und kümmert sich um das umfangreiche Archivgut der Gemeinde. Zur Zeit wird die Kerwe-Fotoausstellung mit dem Thema „Weidenthaler Geschäftswelt – gestern und heute“ vorbereitet.

Zum Bürgercafé haben das Team Gemeindearchiv auch eine kleine Fotoausstellung mitgebracht. Auf 45 Fotos wurde das Jahrhunderthochwasser vom Mai 1978 gezeigt. Damals haben tagelange Regenfälle und ein Dammbruch im Leinbachtal zu der Katastrophe geführt. Zwei Häuser, am Himberg und in der Weißenbach, wurden dabei in Mitleidenschaft gezogen. Das Haus am Himberg musste später abgerissen werden. Der komplette Kerweplatz stand damals tagelang unter Wasser. Besonders hart getroffen hat es das kleine Geschäft und die Werkstatt von Otto Monath, die vollends unter Wasser standen.

Das es ein Weidenthaler Märchen gibt, war den Besuchern neu. Umso neugieriger lauschten sie der Geschichte vom kupfernen Kessel, die Gudrun Rosenbusch vortrug.  Schön, dass auch das Weidenthaler Märchen ein „happy end“ hat.

Ein schöner Nachmittag verging im Nu und die Weidenthaler Bürgerinnen und Bürger dürfen schon mit Freude das nächste Bürgercafè erwarten. Am Mittwoch, 26. Juli werden die „Waaredahler Schnäger“ Gastgeber sein.

 

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