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Die St. Lambrechter Seclo – ein historisches Stadtviertel

Versuch einer Wiederbelebung

Es ist ein ungewöhnlicher Anlass, zu dem uns der Verkehrs- und der Denkmalschutzverein hierher eingeladen haben.
Schön, dass Sie alle gekommen sind.

Es ist gewissermaßen die Vorfeier des diesjährigen Brunnenfestes, das morgen ab 11 Uhr wie üblich geworden auf dem Parkplatz an der Färberstraße mit allem Pipapo ausgerichtet wird.

Dort gibt es dann zu essen und zu trinken. Hier gibt es fast nur eine Ansprache. Und die soll ich halten. Wieso?

Nicht dass ich, wie in einem Vorbericht tituliert, ein Hobby-Historiker wäre!

Wahrscheinlich weil ich um zwei Ecken als Werchemer geboren und aufgewachsen bin. Gleich hier um 2 Ecken.

Und einer der Letzten von denen bin, die von ihrer Mutter zum Einkaufen hierher geschickt worden sind. In den Konsum, zum Bäcker, Schuhe sohlen oder Haare schneiden oder einen Korb voll Wäsche mangeln lassen.

Der Platz und die Gassen hier hinter der protestantischen Kirche waren war zu jener Zeit ein wahres Einkaufsviertel mit mindestens 20 Geschäften und sogar auch einer Leihbücherei mit Büchern des Lambrechter Reiseschriftstellers Kurt Faber, von Karl May, Massa Pongo und Rolf Torring im interessanten Angebot.

Man sieht dem Viertel seine einstige Bedeutung längst nicht mehr an. Aber jetzt ist das alles ja zum Kern der zweiten Sanierungszone geworden.
Die Sanierer haben ihren Sitz in Quirnheim. Ob die dort die reiche Vergangenheit ihres Projekts kennen, ist die Frage.

Deren Beantwortung gibt dem Denkmalschutzverein den Mut und die Hoffnung zur Wiederbelebung der alten Ortslagenbezeichnung: Die Seclo.

Das haben zuvor zwar mit ihren Expertisen auch schon der Volkskundler Professor Dr. Ernst Christmann, Kaiserslautern, und bis 2003 mehrfach der Lambrechter Heimatforscher Dr. Kurt Lembach versucht.

Doch niemand hat sie erhört. Nicht die Autoren der Stadtchronik und nicht die Entscheidungsträger der Stadt. Wo doch der pfalzweit wirkende und weithin anerkannte Professor in deren ausdrücklichen Auftrag nach der Bedeutung ihrer Flur- und Lagenamen geforscht hatte.

Über die originellsten ist man sich inzwischen auch ohne Christmann einig: Die Boweree kommt von Ochsenstall, die Gradschank von Grands Champs, die Werche von Obstgärten und die Foresäng von Heiligenwald – alles Bezeichnungen aus den Jahrzehnten vor und nach dem Dreißigjährigen Krieg, als St. Lambrecht von zugewiesenen Wallonen dominiert war, die ihre französische Sprache über Generationen hinweg in Wort und Schrift beibehielten.

Alle haben wir inzwischen aus der Versenkung geholt. Gut so! Denn sie sind Teil der außergewöhnlichen Vergangenheit unserer Stadt.
Aber Seclo? Fehlanzeige.

Den Begriff hat man dabei übergangen, ja vergessen. Jetzt aber hat der Förderverein eine Informationstafel beschafft. Zurückhaltend in der Größe, aber wirksam. Der unmittelbare Nachbar Klaus Nowotny hat sie an seinem Haus angebracht. angebracht. Besten Dank.

Am Brunnenstock davor hat der Verkehrsverein die Bezeichnung ausgetauscht. Jetzt endlich heißt der Brunnen Kunigundenbrunnen – mit dem alten Gentiv-N – und mit der Ergänzung „in der Seclo“.

Das ist ein inoffizieller Schritt zurück zu den Wurzeln, aber ohne Auswirkungen für die Anwohner. Die Vereinstraße bleibt die Vereinsstraße. Nur dass man gelegentlich vielleicht deren Straßenschilder entsprechend korrigiert. Es fehlt in der Mitte das 2. S.

Der Kunigundenbrunnen ist einer von 4 letzten dieser Bauweise in der Altstadt. Sie tragen inzwischen alle einen Namen. Der hier seit 1986 im Rahmen eines Brunnenfests.

Weshalb Kunigunde?

So hieß die junge Priorin des Dominikanerinnenklosters und frühe Bauherrin dieser Kirche. Die ist ab 1325 bis zu einer Gesamtlänge von – ursprünglich – 60 m genutzt worden und hat allmählich nach Westen fortschreitend den Bau der Benediktinermönche ersetzt. Es ist die dritte, wenn nicht gar vierte Kirche am selben Platz. Sie wurde 1860 um 14 baufällig gewordene Meter gekürzt.

Kirchen baute man im Mittelalter öfter so großzügig. Die Abteikirche in Otterberg beispielsweise ist mehr als doppelt so groß und hundert Jahre älter.
Die Dame Kunigunde – auch Kunegund genannt – entstammte einer Schlossherrschaft der Felsenburg Fleckenstein im Wasgau.

An der anderen Ecke des Seclos erwartet uns nachher bei einem Glas Sekt der Klosterbrunnen. Auch er stammt mit seinen barocken Stil-Elementen bestimmt nicht aus der Klosterzeit.

In der 1995 entstandenen Denkmaltopografie bezeichnen ihn die Autoren wohl zutreffender als Marktbrunnen aus dem späten 18. oder frühen 19. Jahrhundert mit geschweiftem Aufsatz als Bekrönung.

Das hat seine Logik. Denn ihm schräg gegenüber wurde vor dem einstigen St. Lambrechter Rats- und Schulhaus – dem heutigen evangelischen Gemeindehaus –einst im Schatten der Kirche regelmäßig Markt gehalten.

Was die vielen Laufbrunnen betrifft – es waren, so Heinz Frieß, in ganz Lambrecht einmal 14 gewesen –, begann deren Notwendigkeit ab 1883/84 zu sinken. Seit damals fließt in Lambrecht das Trinkwasser aus dem Hahn im Haus. Wie bequem. Welch ein Fortschritt!

Dazu wurden im Luhrbachtal gelegene Deidesheimer Brunnen angekauft und Leitungen verlegt. Der erste Wassermeister war Clemens Kehry aus Kreuznach.

Heutzutage wird das meiste Trinkwasser bei der Sattelmühle aus fast 300 Meter Tiefe hochgepumpt und dem Hochbehälter am Schauerberg zugeführt.

Doch das kostet viel Geld. Die innerörtlichen Laufbrunnen werden deshalb nicht mehr aus dem städtischen Netz versorgt, sondern aus einer gemeinsam genutzten Quelle am Schorlenberg. Auch die beiden in der Seclo.

Offiziell wurde der Ortsteil zuletzt im Jahr 1750 so genannt. Und zwar bei der Erstellung und Beschreibung eines Lageplans. So etwas brauchte man auch damals zur Bemessung und Erhebung von Steuern. Jene so genannte Bürgersche Renovation liegt der städtischen Chronik aus dem Jahr 1978 als Zugabe bei. Die Chronik aber ist vergriffen.

„Obig der Reformirten Kirch“, heißt es in deren Text, standen damals 28 Wohnhäuser. Auch die Namen der Besitzer sind bekannt. Alle sind deutsch. Und sei es eingedeutscht. Die Familien mit wallonischer Herkunft waren endlich integriert.

Insgesamt wohnten 1750 – bei Erstellung des Lageplans – etwa 800 Einwohner in St. Lambrecht. Tendenz steigend. Die meisten gehörten der Reformierten evangelischen Religion an.

Und die Begrenzung der Seclos ist beschrieben. Sie verlief entlang der heutigen Heinrich Heine- und Walkstraße, streifte den Pickplatz und die Wallonenstraße und führte zur Vereinsstraße und Kirche zurück.

Ein Dorf im Dorf.

Die erwähnten Namen dieser Straßen sind natürlich aktualisiert. Und nicht immer glücklich gewählt, finde ich.
Man wollte in den ersten Nachkriegsjahren den Charakter der zeitweiligen Tuchmacherstadt mit entsprechenden Gewerbenamen zum Ausdruck bringen.

So nannte man die südliche Begrenzung der Seclo Walkstraße. Logisch ist das nicht. Da man zum Arbeitsvorgang Walken aber starkes Fließwasser braucht, waren quer durch die Zeiten sämtliche Walkereien außerhalb der Seclo unten am Speyerbach.

Ähnlich verhält es sich mit der am Lambrechter Prunkbau, dem zum Rathaus restaurierten ehemaligen Zunfthaus vorbei führenden Gerberstraße. Abgesehen davon, dass Gerben nichts mit Tuch zu tun hat, gegerbt wurde dort nie. Die Nachbarn, darunter Bürgermeister und Färbmeister, hätten sich bitter bedankt. Denn die Aufbereitung von Haut zu Leder stinkt entsetzlich. Es gab in St. Lambrecht eine einzige Gerberei.

Am Kupferhammer. Deren Gebäude hat unter Denkmalschutz gestanden. Und wurde kürzlich trotzdem klammheimlich abgerissen.

Zurück zum Leitthema Seclo. Der Name steht in keinem Lexikon, ist in keiner Sprache mehr in Gebrauch. Wie kam er zustande? Was besagt er?
Eine erste Antwort lieferte 1959 Professor Dr. Ernst Christmann. Er erteilte sie über seinen Auftraggeber, das Volksbildungswerk, der Stadtverwaltung und publizierte sie darüber hinaus in vielen Medien.

Ich zitiere ihn aus den Pfälzischen Heimatblättern, Ausgabe November 1959: „Anno 1750 ist ein Lambrechter Dorfteil unmittelbar südlich der Klosterkirche ‚In der Seclo’ genannt…“.

1703 ist von einem Scheuerplatz in der Seclo am Ziehbrunnen die Rede. Hier haben wir es also auch mit dem Vorgänger des Kunigundenbrunnens zu tun, der damals noch aus einer eigenen Quelle gespeist worden war.

Weiter bei Christmann: „1728 in der Enckloh ein Haußplatz“ und „Hauß in der Senclo“. Und weiter – ein langer Satz: „Da es sich um die Stelle des sich ehemals unmittelbar südlich an die Kirche anschließenden eigentlichenKlosters handelt, die ja von einer Mauer umschlossen war, muss ich annehmen, dass auf Lateinisch inclaudere ‚einschließen, einfriedigen’ zurückgehendes französisches enclos eingeschlossener Platz, Umfriedigung, Zaun beziehungsweise heute nicht mehr lebendiges seclos ‚Absperrung, abgeschlossener, abgesperrter Raum’ vorliegt, das auf Lateinisch seclaudere ‚abschließen, absperren’ zurückgeht, und dass das 1728 verzeichnete ‚Senclo’ eine Kontimation (Mischform) von beiden ist..“.

Die nordöstliche Ecke der Seclo ist heute ein Teil der Vereinsstraße. Die war in meiner Jugendzeit belebt wie keine andere. Denn im Haus Nr. 15 war der von uns so bezeichnete „Kunsum“, in dem man fast alles kaufen konnte, was man täglich braucht. Das Kaufhaus des 1864 „zur Beschaffung von Konsumationsgegenständen“ gegründeten Konsumvereins hat beim vorletzten Jahrhundertwechsel vielen Arbeiterfamilien aus der schlimmsten Not geholfen. Die war die Folge von 4 Streiks und Aussperrungen, von denen 1906 der letzte Lohnausfall von Juli bis Oktober gedauert hatte. Von daher also der Name.

Dem Konsum gegenüber hatte sich im Haus Nr. 8 als Fortsetzung seiner lebenslangen Bastelarbeit Franz Lambrecht sein Schaustellermuseum en miniature eingerichtet. So eng es darin zuging, er hat damit viel Aufmerksamkeit gefunden. Und das auch in Rundfunk und Fernsehen bis 1968 im ZDF in Farbe zur Hauptsendezeit mit dem Moderator Peter Frankenfeld und vor einem Millionenpublikum.

Aber zurück zum Namen Seclo und der Expertise von Dr. Ernst Christmann.Der Lambrechter Heimatforscher Dr. Kurt Lembach widersprach ihm in der Talpost kritisch und viel später, 2003, im Detail widersprüchlich, kommt aber im Prinzip in der Sache zur gleichen Erkenntnis: „Ein nicht von jedermann einsehbares und erst recht nicht zugängliches Klosterareal.“

Bewirkt haben beide nichts. Nicht bei den Autoren der Chronik und nicht denen der Denkmaltopographie. Und auch nicht bei den Entscheidungsträgern der Stadt.

Jetzt aber, wo die Seclo zum Kernbereich der eingeleiteten 2. Zone der Altstadtsanierung geworden ist, haben der Denkmalschutz- und der Verkehrsverein das Thema wieder aufgegriffen.

Dazu haben sie auch die Meinung eines dritten Fachgelehrten eingeholt. Die von Dr. Martin Fell, seines Zeichens im Brotberuf Dozent an der Universität Münster. Ihm steht auch der Fundus seine Vaters offen, des Mitverfassers der Stadtchronik. Fell junior kommt unbeeinflusst zur gleichen Deutung des originellen Namens. Der Text auf der Tafel ist mit ihm abgestimmt.

Die Seclo als einstiges Ortsteil-Zentrum wieder in unser aller Bewusstsein zu rücken ist deshalb ein wesentliches Anliegen auch der halben Stunde dieses Vortrags.

Deren nördliche Begrenzung verlief entlang der Kirchenmauer. Auch das Gotteshaus zu beschreiben, will ich mir und Ihnen ersparen. Denn die Kirche an sich und der Einfluss der wallonischen Neubürger auf die Entwicklung des Fleckens St. Lambrecht zur zeitweiligen Tuchmacher- und Einkaufsstadt wären Themen für sich.

Wohl aber thematisiere ich die nach den bayrischen Herrschern benannt gewesene frühere Ludwigstraße, aus der man eine Heinrich-Heine-Straße gemacht hat. Auf ihr kommen wir nachher zum Abschluss der Veranstaltung.

Die Straße ist nach einem bedeutenden Dichter des 19. Jahrhunderts und Konvertiten zum protestantischen Glauben benannt. Warum? Sonstigen deutschen Dichtern wurde solche Ehre nicht zuteil. Wenn man von Ernst Schäfer und Karl Rauch absieht.

Wichtiger ist mir der Blick nach links, die Seclo hinauf.

Hier und in der Pilgergasse ereignete sich am Freitagabend des 2. März 1945 ein Drama, dem 15 zivile Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Opfer gefallen sind, darunter ein Kind bei seiner Geburt.

Verursacht haben es 4 amerikanische Jagdbomber, Jabos vom Fabrikat Thunderbolt im Tiefflug mit Bomben, Brandbomben und Bordkanonen.
Es gibt davon nur noch wenige Augenzeugen. Erich Christmann ist einer. Er erlebte das Inferno als Neunjähriger im Stall bei den 2 Ziegen seiner Großeltern mit. Und sah dann die Bergung von toten Bekannten.

Ein anderer war auch ich.

Ich war auf dem Heimweg von meinen Großeltern in der Fabrikstraße zur Feldstraße. Dabei traf ich auf Werner Simon und ich schloss mich ihm an. In der bedrohlichen Situation fühlten wir uns zu einem Umweg über den Sportplatz, den Schuttplatz hinauf und durch die Gradschank bewogen.
In unserer Angst landeten wir zickzack über freies Feld am Waldrand in einem Gartenhaus bei Familie Denig. Unterwegs bekamen wir unter dem Geknatter der Bordwaffen an Brandnestern vorbei das rechts an der Kirche und hinter uns am Bahnhof verlaufende Bombardement total mit.
Unmittelbar aber war Kurt Lembach vom Geschehen betroffen.

Er hat das Ereignis aus nächster Nähe miterlebt, seine Erinnerungen und Recherchen mit allen anderen im Tal zusammengefasst und 1985 als Serie in der Talpost und dann in seiner 47 Seiten fassenden Broschüre „Als im Lambrechter Tal die Kinder starben“ umfassend und eindrucksvoll festgehalten und wiedergegeben. Es gibt sie bei Edel noch zu kaufen.

Die Jabos griffen bei diesem Angriff auch das einzige Haus in der Foresäng an, zertrümmerten die Bahnhofsgaststätte und bombardierten das von der Familie Lembach bewohnte Haus in der Wiesenstraße. Sie verfehlten es nur knapp und hinterließen davor mitten auf der Straße einen tiefen Trichter, der sich schnell mit Wasser füllte. Glück gehabt.

Doch hier in der Pilgergasse und Ludwigstraße war es am schlimmsten. Denn da hinterließ der Spuk die Toten und tödlich Verletzten. Und hier zerfielen ganze Häuserzeilen zu Schutt und Asche. Nicht so die Kirche. Die wurde nicht getroffen, erlitt aber beträchtliche Fenster- und Dachschäden durch den Luftdruck der Detonationen. Ihre Turmuhr war um 17.45 stehen geblieben.

Daneben um die Friedenseiche herum hatten mehrere Militärbusse mit großem rotem Kreuz auf ihren Dächern gestanden. Ob die der Anlass und das Ziel des Angriffs waren?

Zuletzt noch ein Blick die untere Marktstraße hinunter. Es ist die frühere Pfarrgasse. Darin ist am späten Nachmittag des 8. November 1923 bei einem Angriff der Separatisten auf das Rathaus der 55-jährige unbeteiligte Fabrikarbeiter Heinrich Seelinger auf seinem Heimweg von ihnen niederschossen worden. Er starb kurz darauf im Krankenhaus. – An anderen Stellen sind noch zwei weitere Lambrechter den Schießereien zum tödlichen Opfer gefallen.

Unser Spaziergang zum Sektausschank wird am Klosterbrunnen und dem einstigen wallonischen Schulhaus aus dem Jahr 1612 enden.
Daraus ist nach wechselhafter Nutzung Sabines Blumenladen geworden. Das und das wohl gleichaltrige Nachbarhaus ist im Besitz von Werner und Sabine Frey. Die Eheleute haben daraus in Eigenleistung ein Ensemble gebildet, das die bevorstehende Sanierung des Viertels eindrucksvoll vorwegnimmt. Respekt!

Schadlos überlebt hat die Friedens-Eiche von 1871. Sie selbst hat in ihrer Jugend ein Attentat überlebt und ist ein Symbol für den Frieden.
Dass der auch uns und unseren Nachkommen erhalten bleibt, ist unser aller Wunsch und Hoffnung.

 

 

 

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