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Vereinsreise in die malerische Stadt Würzburg

Die jährliche Vereinsreise des PWV Lambrecht führte dieses Mal in die malerische Stadt Würzburg am Main. Für den Vormittag hatte die Vereinsrechnerin und Reiseleiterin Ruth Liebrich den „City-Train“ gebucht. Dies ist so ein kleiner Zug auf Rädern, welcher mit mehreren Wagen und einer „Lok“ durch die Stadt fährt und über eine Audio-System (oder Lautsprecher) die Sehenswürdigkeiten erklärt, an denen man gerade vorbei fährt. Es fällt auf, dass die Stadt auf engstem Raum sehr viele Kirchen besitzt und es wird erklärt, dass sie keinerlei Industrie vorzeigen kann, aber viele junge Leute, welche in der Stadt studieren oder im Öffentlichen Dienst, Handel, Handwerk usw. arbeiten. Da die 65 Teilnehmer die Stadt an einem Sonntag besuchten, konnten die lärmtechnischen Auswirkungen (Glockengeläut) hautnah miterlebt werden.

Nach dem Mittagessen war die Besichtigung der Residenz. Das imposante Treppenhaus mit dem Deckenfresco des Venezianers Giovanni Battista Tiepolo, der Weiße Saal, der Kaisersaal und das glanzvolle Spiegelkabinett wurden den Pfälzern von einer pfälzischen Gästeführerin (Ramstein) ausführlich erklärt. Dies obwohl zahlreiche weitere Gruppen gleichzeitig die gleichen Stellen besichtigten und das Stimmengewirr arg groß war.
Nach dem Mittagessen und der Besichtigung gab es jeweils noch über eine Stunde zur freien Verfügung, in welcher manches Gebäude aus der Rundfahrt jetzt in Ruhe aus der Nähe betrachtet und fotografiert werden konnte. Dabei konnte man auch ein Event beobachten, welches den Unterschied Pfalz und Franken besonders deutlich machte. An der alten Mainbrücke gibt den sogenannten „Brückenschoppen“, ein Wein-Angebot der Gastronomiebetriebe Alte Mainmühle bei dem Frankenwein (alternativ auch Hugo oder Spritz) in Schoppengläsern (0,25 Liter, mit Pfand) ausgeschenkt wird, der auf der Brücke getrunken werden kann. Das Angebot ist derart beliebt, dass es oftmals zu einem starken Andrang kommt. Dieser führt zu Behinderungen von Fußgängern, Radfahrern, Kinderwagenschieber usw. Die Gastronomen haben sich deshalb freiwillig dazu bereiterklärt, die Anzahl der gleichzeitig ausgegebenen Gläser zu begrenzen und je nach Bedarf einen privaten Sicherheitsdienst („Brücken-Wächter“) zu beschäftigen. Auch an diesem Sonntag war ordentlich Betrieb, Brücken-Wächter waren aber nicht notwendig.

Pünktlich waren alle Ausflügler wieder am Bus und in guter Stimmung fuhr man nach Hause. Dort musste man feststellen, dass es in der Pfalz geregnet hatte, während es in Würzburg ordentlich Sonne und keinen Regen gab.

 

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