topbild
ElmsteinWappenElmstein

Stark, gefirmt zu sein

In die Elmsteiner Kirche Herz Mariä kamen am Freitag 49 Jugendliche aus der Pfarrei Hl. Johannes XXIII., um das Firmsakrament zu empfangen.

Vorbereitet wurden die Firmanden in zwei Gruppen von den Katecheten Jasmin Rahm, Pascal Kargl, Matthias Krauß, Tanja König, Tamara Baumann, Sabine Adam, Alexandra Eichmann und Andrea von der Weiden, unter der Anleitung von Pastoralreferent Jürgen ter Veen. Mit ihnen sprach Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann bei seiner Ankunft in Elmstein vor dem Gottesdienst und erkundigte sich über den Ablauf der Vorbereitung.

Nach dem  feierlichen Einzug in die  voll besetzte Kirche begrüßten Firmlinge den Bischof.  Der festliche Gottesdienst wurde mit zelebriert von  Pfarrer Franz Neumer, Pfarrer Gerhard Burgard und Kaplan Anthony Reddy Anchuri.

„Wir sind jetzt bereit den Heiligen Geist zu empfangen. Damit wird für uns ein neuer Lebensabschnitt auf dem Weg zum Erwachsenwerden im Glauben beginnen“, sagten zwei Jugendliche, stellvertretend für alle Firmanden.

Gern ist Bischof Wiesemann nach Elmstein gekommen, um das Sakrament der Firmung zu spenden. In seinen Worten wandte er sich an die jungen Christen: „Ihr sollt gestärkt werden mit der Gabe Gottes, mit dem Heiligen Geist. Um heute als Kirche und Christen leben zu können, brauchen wir den Heiligen Geist“. In seiner Predigt nahm der Bischof die Worte des Evangeliums auf, in dem Jesus sagte: „Nehmt euer Kreuz auf euch und folgt mir nach. Was nützt es einem Menschen wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei sein Leben aber verliert“. An die Firmlinge gerichtet gab Bischof Wiesemann den Rat: „Gott will, dass ihr in Gemeinschaft für eine bessere Welt eintretet“.

Der Geist Gottes will  stark machen für das Leben. Der Geist Gottes soll helfen, den Lebensweg zu finden, Kräfte zu entfalten und zu entwickeln. Stark machen, stärken, stark sein – in Wort und Tat für den christlichen Glauben Zeugnis abgeben, um mit der eigenen Kraft und Stärke die Welt prägen und verändern zu können. Das eigene Leben in die Hand nehmen, damit Gottes heiliger Geist – sein Feuer – in uns brennt.

„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Zur Firmung mit Handauflegung und der Bezeichnung eines Kreuzes aus Chrisamöl auf die Stirn traten die Jugendliche, begleitet von ihren Firmpaten vor den Bischof an die Altarstufen. Die Paten legten dabei ihre rechte Hand auf die Schultern des Firmlings und drücken damit aus, dass sie in seinem Leben hinter ihm stehen, ihm helfen ins „Leben und in den Glauben hineinzuwachsen“. Bei der Spendung der Firmung hatte der Bischof für jeden Jugendlichen ein persönliches Wort.

Musikalisch gestaltet wurde der Firmgottesdienst von einem Projektchor aus Esthal und Lindenberg unter der Leitung von Andrea Zimmermann und Nina Zimmermann, den Konradsingers & Band aus Esthal, Gudrun Jerges  und von Herbert Link an der Kirchenorgel.

 

von