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Dass nie eine Mutter mehr ihren Sohn beweint

Totenehrung und Gedenkfeier zum Volkstrauertag

Die Gemeinde Esthal will auch weiterhin die Gedenkstunde zum Volkstrauertag vor Ort abhalten, entgegen dem Angebot der Verbandsgemeinde einer gemeinsamen Gedenkfeier in Lambrecht.

Das wurde einvernehmlich vom Esthaler Gemeinderat und den teilnehmenden Vereinen so gewünscht, erklärt Bürgermeister Gernot Kuhn. So fand wie gewohnt die Feierstunde in Esthal mit Kranzniederlegung auf dem Friedhof, beim Ehrenmal statt.

Die Gedenkansprache hielt Bürgermeister Gernot Kuhn. Die Worte Johannes R. Bechers, „Dass nie eine Mutter mehr ihren Sohn beweint“, fordern uns auf, Gewalt und Kriege zu verhindern. Die Stunde des Totengedenkens ist zugleich auch eine Stunde der Völkergemeinschaft, die im Leid, aber auch in der Suche nach Frieden vereint ist.

Für Bürgermeister Gernot Kuhn ist es wichtig, dass es solche Erinnerungstage und Erinnerungsorte gibt!

Die Toten, derer man gedenkt, und die von Müttern und Vätern, von Brüdern und Schwestern beweint wurden, sind Verpflichtung und Sendung zum Frieden. Wir brauchen diese Mahnung, nachzudenken und immer wieder neu zu suchen, was wir heute für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit aktiv tun können. Eine wahrlich große Aufgabe in einer Gesellschaft, die den Krieg mehrheitlich nicht mehr als eigene Erfahrung einbringen kann. Es bleibt mir das Hoffen, keinen Krieg erleben zu müssen und dass die Menschenwürde eines jeden  zu wahren ist, weil ich so sehr für das Leben bin.

Musikalische Beiträge bei der Gedenkfeier gaben der Kirchenchor St. Konrad unter der Leitung von Nina Zimmermann, der Männerchor im Männergesangverein unter der Leitung von Dorina Schmidt und der Musikverein Esthal unter der Leitung von Andreas Knoll.

 

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