E l m s t e i n 29.09.2011

Kreuzstationen Edith Steins
Meditation mit Frater Toni Braun

Im Rahmen der Elmsteiner Kulturwoche fand am Sonntag um 17 Uhr in der fast voll besetzten Wallfahrtskirche eine Meditation statt. Zu diesem Anlass hatte die Vorsitzende des Jakobusforum Elmstein, Rita Schelder mit Unterstützung der KEB des Bistums Speyer, zur aktuell laufenden Ausstellung „Im Kreuz ist Leben“, Frater Toni Braun, ordensangehöriger des Karmelitenordens in Mainz, eingeladen. Der meditative Vortrag des Ordensmannes zum Thema „Kreuzstationen mit der Hl. Edith Stein“, die in der Lambrechter Hauptstraße 93 besteht, vom hoch professionellen Frauenchor „Ton in Ton“ aus Esthal unter der Leitung von Gudrun Jerges begleitet. Es wurde ein sehr eindrucksvoller und tief greifender meditativer Nachmittag.

Rita Schelder hatte die Gäste tiefgründig und fundiert, auch im Hinblick auf den Referenten, begrüßt.

Frater Toni Braun, als ehemaliger Schaufenstergestalter, hat seinen meditativen Vortrag mit Einblicken in die Kreuzstationen der Hl. Edith Stein mit selbst gestalteter, professioneller Dekoration im Hintergrund, einen bleibenden Eindruck verliehen.

Im Mittelpunkt des Geschehens stand ein großes Kreuz aus seinem Elternhaus. Darunter in Verbindung ein Bild- die vom Kreuz gesegnete Edith Stein. Der Hintergrund des Bildes eine Originalität aus der Gedenkstätte Auschwitz von Direktorin Krystyna Oleksy. Das Vortragspult war mit der Davidsfahne versehen. Symbolisch daneben der Baum des Kreuzes - aus dem Leben erwächst. Unter anderem war der Baum mit einer Dornenkrone, dem Schweißtuch der Veronika, Leidenswerkzeug und Peitsche, sowie mit einem Strick versehen, der in die Darstellung eingebunden war. Das ganze Ambiente war mit Blumengirlanden umrahmt, unterstützt mit sehr gut thematisch ausgewählten Liedern, wunderbar dargeboten durch die Frauenstimmen des Chores. Dirigentin Gudrun Jerges, hat wie immer aufs Neue, einfühlsam den Chor geleitet.

Der meditative Vortrag von Frater Toni Braun mit Einblicken zu den 14 Kreuzwegstationen und Endstationen der Hl. Edith Stein, war insgesamt sehr eindrucksvoll und hat eine sehr positive Resonanz gefunden.

 

von Rita Schelder
Foto Yvonne Faß