topbild
ElmsteinWappenElmstein

Botschaften vom Himmel

Marienerscheinungen und ihre Stellung in der katholischen Frömmigkeit

Voiced by Amazon Polly

Marienerscheinungsorte gibt es viele in der Welt, sie gehören zur katholischen Geschichte besonders seit der Neuzeit bis zur Jahrtausendwende. Offiziell anerkannt sind dabei aber recht wenige, darunter La Storta, Lourdes, La Salette, Guadeloupe, Fatima, und Medjugorje. Wie die Kirche diese Erscheinungen und die damit verbundenen Botschaften sieht, beleuchtete Dr. Achim Dittrich, Leitender Pfarrer in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Otterberg im Vortrag „Botschaften vom Himmel – Marienerscheinungen und ihre Stellung in der katholischen Frömmigkeit“ am Montag, den 23. Oktober im katholischen Pfarrsaal in Elmstein. Dazu hatte das Jakobus-Forum in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung eingeladen. Hintergrund für den Vortrag ist das 100-jährige Jubiläum der Erscheinungen von Fatima.

2017 jähren sich die Erscheinungen von Fatima, einem Ort 130 Kilometer von der portugiesischen Hauptstadt Lissabon entfernt, zum 100. Mal. Nach der Überlieferung erschien dort am 13. Mai 1917 die Jungfrau Maria den drei Hirtenkindern Lúcia dos Santos und den Geschwistern Jacinta und Francisco Marto zum ersten Mal. Darüber hinaus immer am 13. des nächsten Monats. Am 13. Oktober des gleichen Jahres sahen Zehntausende von Anwesenden ein Sonnenwunder. Der Bischof von Leiria erklärte die Erscheinungen am 13. Mai 1930 für glaubwürdig und erlaubte die öffentliche Verehrung Unserer Lieben Frau von Fátima an diesem Ort. Welche Geheimnisse die Jungfrau Maria den drei Kindern offenbarte schrieb Schwester Lúcia (1907–2005) auf – 1941 das erste und zweite Geheimnis, 1944 das dritte. Die ersten beiden wurden direkt zur Veröffentlichung freigegeben, das dritte jedoch wurde versiegelt dem Papst übergeben und sollte nicht vor dem Jahr 1960 veröffentlicht werden. Papst Johannes XXIII. entschied sich gegen eine Veröffentlichung des dritten Geheimnisses von Fátima. Dieses wurde erst am 26. Juni 2000 in Rom durch Kardinal Joseph Ratzinger und Erzbischof Tarcisio Bertone bekannt gemacht. Der Inhalt beziehe sich nach Meinung mancher auf das Papstattentat vom 13. Mai 1981, welches sich am Jahrestag der ersten Erscheinung auf Papst Johannes Paul II. ereignete.

von

VERANSTALTUNGEN

 
Diese Webseite speichert Nutzerdaten. Diese Daten werden anonymisiert gespeichert und verwendet, zur statistischen Auswertung von Zugriffszahlen. Wenn Sie sich für die Ablehnung oder Annahme entscheiden, wird ein Cookie in Ihrem Browser gespeichert, welche sich diese Entscheidung für ein Jahr merkt. Mit der Zustimmung werden ebenso Dienste von Onesignal und Google eingebunden. Diese können unter anderem Cookies setzen und Ihre IP-Adresse speichern. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung
Ich stimme zu Ich lehne ab