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Aus fünf mach eins !

Es gibt in der Verbandsgemeinde Lambrecht nur noch einen katholischen Krankenpflegeverein

Die katholischen Krankenpflegevereine (St. Elisabethenvereine) der Verbandsgemeinde Lambrecht haben sich neu organisiert. Notwendig dazu war eine Mitgliederversammlung aller betroffenen Vereine, welche gleichzeitig im Dorfgemeinschaftshaus der Gemeinde Frankeneck statt fand. Unter der Leitung von Mathias Löcher, Leiter der Regionalverwaltung Neustadt des Bistums Speyer genehmigten die einzelnen Mitgliederversammlungen die Jahresrechnung 2017 und die Verschmelzung zu einem katholischen Krankenpflegeverein. Dieser wird den Namen tragen „St. Elisabethenverein Lambrechter Tal e.V.“. Die Verschmelzung erfolgt rückwirkend zum 01.01.2018. Der neue Verein hat dann 600 Mitglieder. Die anwesenden 26 Mitglieder wählten anschließend ihren neuen Vorstand. 1. Vorsitzender ist Werner Gutfrucht, sein Stellvertreter Otto Krauß. Als Schriftführer stellte sich Ewald Metzger zur Verfügung und Kassiererin ist Dorothea Müller. Rechnungsprüfer sind Irmgard Kreuchauff und Heiner Oppermann, Stellvertreter Reinhold Senft und Marliese Röhle.

Größte Aufgabe der neuen Vorstandschaft wird die Gewinnung neuer Mitglieder sein. So führte der Mitgliederschwund zu dieser Verschmelzung, weil einzelne Vereinsgrößen nicht mehr wirtschaftlich zu führen waren, außerdem fehlte es immer öfter an Kandidaten für die Vereinsführung.

Die wichtigste Aufgabe des Elisabethenvereins ist seine Mitgliedschaft bei der Ökumenischen Sozialstation Neustadt an der Weinstraße. Diese erbringt unter anderem Pflegeleistungen für ihre Kunden. Dabei werden nicht alle Pflegeleistungen von der Pflegekasse übernommen. Erfahrungsgemäß sind dies bis zu 25 Prozent der Kosten. Hier hilft eine Mitgliedschaft im Krankenpflegeverein, denn dieser zahlt ab dem vierten Mitgliedsjahr 25 Prozent dieser Beträge, maximal 180 Euro im Monat. Vom fünften bis zum 10. Mitgliedsjahr gibt es für solche Leistungen einmalig 100 Euro, von 11-15 Jahren 200 Euro, 16-20 Jahre 300 Euro und mehr wie 20 Jahren 400 Euro. Für Haushaltshilfe und Famienpflege gibt es ebenfalls Rabatte. Diese erfragen sie beim Beratungsgespräch mit den Mitarbeitern der ökumenischen Sozialstation. Daneben sichern die Krankenpflegevereine die Solidargemeinschaft, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat alte, kranke und pflegebedürftige Menschen zu betreuen und zu versorgen.

Als Mitgliedsbeitrag wurde 28 Euro im Jahr für die Jahre 2018 und 2019 festgelegt.

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