Die Kerwe, das höchste Fest der Weidenthaler hat mit dem neuen Bürgermeister Bernhard Groborz neue Akzente erhalten. Anders wie die Jahre wurde die Kerwe bereits am Samstagabend ausgegraben, von Groborz höchstpersönlich. Im Anschluss spendierte die Gemeindespitze Freibier, und der Musikverein Weidenthal spielte zu einem Standkonzert auf.
Sonntagmorgen war Kerwegottesdienst in der Protestantischen Christuskirche mit Pfarrer Frank Wiehler, der die Predigt wieder „uff pälzisch“ hielt.
Hohepunkt war auch dieses Jahr der Kerweumzug. Kerwebuben und Kerwemädels wurden leider nicht gefunden, sodass die Bistrofreunde einsprangen und den lautstarken Part an der Spitze des Festzuges übernahmen. Ihnen folgten Ortsbürgermeister und Beigeordneter samt den Gemeinderäten und der Kerwerednerin Kim Schöneberger.
Die Kinder und Erzieherinnen vom evangelischen Kindergarten verkleideten sich als Schneemänner mit dem Hinweis, dass sie vom Aussterben bedroht sind. Hübsch anzusehen auch die Kinder und Mitarbeiterinnen vom Katholischen Kindergarten die sich als rote Marienkäfer verkleidet hatten.
Spendabel zeigten sich die Cäcilianer und schenkten zum 140 jährigen Bestehen des Vereins eifrig Wein aus.
In bayrischen Trachten warben die Sängerinnen und Sänger für ihr volkstümliches Konzert „Thalstadl II“ am 31. Oktober. Ihr Slogan lautete „O’zapft is“.
Hoch zu Ross waren die Wanderreiter Pfälzerwald mit dabei. Der Schützenverein Weidenthal präsentierte seinen diesjährigen Schützenkönig.
Der FC-„Wacker“ möchte einen Rasenplatz haben und machte mit seinem Motivwagen darauf aufmerksam: „Der Himberg braucht kän Wendeplatz – der Wacker braucht en Raseplatz“.
Der Turnverein war die größte Gruppe die am Kerweumzug teilnahm. Schon von weiten waren die großen rotweißen wehenden Fahnen sichtbar. Der Nachwuchs im Turnverein suchte unter sich das nächste Germany Top(f)-Model, das Kerwezelt des Vereins feierte in diesem Jahr 20 Jahre. Dahinter präsentierten sich Strandschönheiten. Wie die „Wackeranner“ sorgten auch die T-Bo Abteilung des Turnvereins für jede Menge Stops während des Umzuges.
Den Abschluss des Umzuges machten die Hardcore Rider Pfalz mit ihren großen und kleinen Maschinen. Vorneweg marschierte ein furchteinflößender, mit Totenkopfschädel maskierter Biker.
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