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Wiederholung der „neuen“ Brandbekämpfung in der Verbandsgemeinde Lambrecht

Weitere Feuerwehrmitglieder und Beobachter nehmen teil

Feuerwehr

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Im zweiten Jahr in Folge durften Feuerwehrmänner mit Genehmigung „zündeln“. Unter Führung des Vereins „Waldbrandteam – Verein für Wald- und Flächenbrandbekämpfung e.V. „ aus Braunschweig fand in der Verbandsgemeinde Lambrecht ein weiteres viertägiges Seminar zum Thema „Waldbrandbekämpfung“ statt. Organisiert wurde es wie letztes Jahr von der Feuerwehr der Verbandsgemeinde und teil nahmen nicht nur Feuerwehrmitglieder der Ortsgemeindewehren, sondern auch aus den Verbandsgemeinden Deidesheim und Südliche Weinstraße. Wehrleiter Frank Flockerzi dankte Forstamtsleiter Burhard Steckel für das zugewiesene Übungsgelände in der Nähe von Elmstein. Es war das Gleiche wie im Vorjahr, die Natur hatte sich problemlos von der Übung erholt. Die inzwischen erreichte Akzeptanz der neuen Art der Brandbekämpfung zeigte sich auch daran, dass während der vier Seminartage nicht nur weitere Feuerwehrverantwortliche sich informieren ließen, sondern auch weitere Forstämter Abordnungen als Beobachter entsandten. So informierte sich dieses Jahr Forstamtsleiter Frank Stipp vom Forstamt Bad Dürkheim mit seinem Führungsteam über die neue Methode und pflegte gleichzeitig den persönlichen Kontakt mit den Feuerwehrverantwortlichen vor Ort. Schließlich will und muß man im Ernstfall zusammenarbeiten.

Die neue Brandbekämpfungsmethode für Waldbrände ist international schon viele Jahre erfolgreich im Einsatz. Im Youtube-Kanal des Vereins kann man einige Aufnahmen dazu sehen. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Brandbekämpfung immer unterhalb der Feuerquelle startet und man sich seitlich an der Brandfläche „hocharbeitet“. Dabei wird nur der nicht betroffene Waldboden soweit abgetragen bis man auf den „gewachsenen Boden“ kommt. Damit entzieht man dem Feuer auf der Seite die Nahrung. Mit gezielten Sprühstößen aus 20 Liter Wasserrücksäcken werden Brandnester besprüht und von den speziellen Multi-funktionalen Hacken, einem sogenannten Gorgui-Tool, auseinandergerissen, damit der Sprühstoß besser wirken kann. In Brennrichtung wird versucht die Ausbreitung zu verhindern. Damit benötigt man nur Bruchteile an Wasser, welches in den Wald gefahren werden muss und es müssen keine großen Schlauchstrecken gelegt werden. Alle Einsatzteams sind flexibler.

 

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