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Open-Air-Konzert mit den Bands Fine R.I.P. und Mr. Pälzer Schorle in Erfenstein

Zwei Burgen, zwei Bands

Dem Pfälzer an sich sagt man nach, dass er ein geselliger Zeitgenosse ist, gastfreundlich, sehr direkt und aufgeschlossen. Spricht der typische Pfälzer jedoch seinen urtypischen Dialekt wird es schwer ihn zu verstehen. Fremde sind deshalb oft heillos überfordert mit dem fehlenden „ü“, dem durch „u“ ersetztem “o“ und dem präsenten „sch“. Jedoch werden spätestens alle diese Sprachbarrieren zunichte nach dem Genuss von ein, zwei oder mehreren genossenen Schorle, dem Nationalgetränk des Pfälzers.

Dies dachten sich auch die Inhaber der „Pfälzer Schorle Tours“ Philipp Fuchs und Steffen Wenz, die in Kooperation mit dem „Kuckucksbähnel“ und den beiden Pfalzrockbands „Fine R.I.P“ und „Mr. Pälzer Schorle“ am Samstag, dem 2. Juni eine Sonderfahrt mit anschließendem Open-Air-Konzert, unter dem Motto „Zwei Burgen, zwei Bands“ in Erfenstein organisierten. Ziel dieser und noch weiteren geplanten Veranstaltungen, sei die Belebung des Elmsteiner Tales, so der gebürtige Elmsteiner Philipp Fuchs. Deshalb ist es ihm auch wichtig, dass ortseigene Vereine eingebunden werden, um die Vereinskassen aufzufrischen. Für die Verpflegung auf dem Festgelände unterhalb der Burg Erfenstein und der Burg Spangenberg war der VfL Elmstein zuständig, für die Flüssignahrung sorgten die beiden Weingüter Döring und Sommer aus Neustadt-Hambach.

Begonnen wurde das Event in Neustadt, wo das „Kuckucksbähnel“ mit gut gelaunten Gästen startete. Unter ihnen viele Fans der beiden Bands, die im Zug unplugged aufspielten und den Mitreisenden in Konkurrenz mit der dampfenden und schnaubenden Bahn richtig einheizten. Von vorne und von hinten kämpften sich die Musiker durch den wackelnden Zug und unterhielten mit dem „Isch drink än Schorle uff disch, moin Schatz“, dem „Pfalz-Reggae“ und dem schon legendären und über die Pfalzgrenze hinaus bekanntem „Lewwerworscht-Lied“. Zur guten Stimmung trug aber auch die „Schorledutt“ bei, die auf dem Bahnsteig in Neustadt erworben werden konnte. Diese beinhaltete einen Liter Wein, zwei Liter Wasser und ein Dubbeglas mit Konzertlogo.

So gut gerüstet ging es durch das Tal bis nach Erfenstein, wo die Bühne aufgebaut war. Schnell füllte sich der Platz und als die Band „Mr. Pälzer Schorle“ ihre Instrumente auspackte und wieder zünftig aufspielte, setzte sich die aufgedrehte Stimmung aus dem Zug fort. Für „Fine R.I.P.“ war es ein Leichtes die aufgewühlte Menge zu übernehmen, zumal die Feiernden durch das „Pfalzlied“ von den „Anonymen Giddarische“ nun richtig in Fahrt waren. Zum Schluss der Veranstaltung waren sich alle einig „ awwer annerschwu is annerschd, un halt net wie in de Palz“.

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