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Einschneidende Veränderungen beim FC „Wacker“

Spielgemeinschaft mit dem ASV Frankenstein

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Beim Fußballclub Weidenthal steht ein kleiner Umbruch auf mehreren Ebenen an, wie bei der Generalversammlung des Vereins deutlich wurde. 1. Vorsitzender Edmund Koppenhöfer konnte dazu 37 von 255 Mitgliedern im Sportheim begrüßen. In seinem Geschäftsbericht ging er auf die Veranstaltungen im Berichtsjahr ein und streifte auch die sportlichen Aktivitäten der Fußballteams. Auch diverse Baumaßnahmen kamen dabei nicht zu kurz. Als nächste Aufgabe steht die Erneuerung der Toilettenanlage im Vereinsheim an.

Kassenführerin Kim Schöneberger konnte von einem Überschuss bei den Vereinsfinanzen im Jahr 2017 berichten. Im Kalenderjahr konnten 14 neue Mitglieder begrüßt werden, denen 8 Austritte gegenüberstehen. Seit der letzten Versammlung sind 6 Vereinsmitglieder verstorben.

Rechnungsprüfer Manfred Kirr attestierte eine einwandfreie Kassenführung. Seinem Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft wurde einstimmig stattgegeben.

Ralf Schwindinger nahm ausführlich zur sportlichen Situation bei der 1. Mannschaft des Vereins Stellung. Das Team belegte in der C-Klasse Rhein-Mittelhaardt – Staffel WEST, den 8. Platz. Mehr war aufgrund der dünnen Spielerdecke und zahlreicher Verletzungen in der durchwachsenen Saison nicht zu erreichen. Aus diesen Gründen hat man sich auch mit dem Nachbarverein ASV Frankenstein auf eine künftige Spielgemeinschaft geeinigt. Die SG Frankenstein-Weidenthal wird im Wechsel in beiden Orten trainieren und spielen. Gespielt wird ab sofort in der B-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg-SÜD.

Jugendleiter Marvin Rosenthal referierte ausführlich über die Jugendarbeit, die sich ausschließlich im Jugendförderverein Leinbach abspielt. Im JFV sind derzeit etwa 18 Jugendliche aus Weidenthal aktiv. Gerade in der A-Jugend habe sich dies bisher positiv für den „Wacker“ ausgezahlt. Um auch außerhalb des Fördervereins Jugendliche für den Verein zu begeistern, wurden seit Anfang des Jahres zahlreiche Events für Kinder ab der ersten Grundschulklasse, Mitglieder und Nichtmitglieder gleichermaßen, durchgeführt. Diese Aktivitäten werden begeistert angenommen und finden bei durchschnittlich etwa 20 Teilnehmern regen Zuspruch. Verantwortlich dafür sind Tamara Schulz, Christopher Milloth und Marvin Rosenthal.

Andreas Binz berichtete in Vertretung des in Urlaub befindlichen AH-Leiters Björn Schöneberger für die „Alte-Herren“ Ü32, Ü40 und Ü50. Die Mannschaften sind allesamt mit anderen Teams aus der Verbandsgemeinde Lambrecht als „AH-Tal“ unterwegs und konnten sportlich in der abgelaufenen Saison keine Akzente setzen.

Für die „Alt-AH“ gab Herbert Laubscher ein kurzes Statement ab. Sportlich sind die „Alten“ schon seit einigen Jahren nicht mehr aktiv, doch die drei jährlich wiederkehrenden Unternehmungen, Winterwanderung, Radfahrtag und Herbstfest, finden unter den Senioren weiterhin großen Anklang. Highlight des Jahres sind auch immer noch die jährlichen Mehrtagesfahrten. Gerade kam man vom 37. Ausflug in Folge aus Ostfriesland zurück. Weitere Fahrten sind in Planung. Nächstes Jahr geht es an den Bodensee und danach in den Harz. Und zum 40-jährigen Ausflugs-Jubiläum ist eine Reise nach Danzig und zur Masurischen Seenplatte angedacht.

12 Ehrungen von langjährigen und verdienten Vereinsmitgliedern standen an. 70 Jahre im Verein sind die Ehrenmitglieder Manfred Boor und Philipp Stoller. Auf 60 Jahre Mitgliedschaft kann Ehrenmitglied Friedrich Storck zurückblicken. Und für 50 Jahre im Verein wurden Udo Seithel und Heinz Stumpf zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die goldene Vereinsehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Klaus Billek, Michael Boor, Didier Dimey und Marco Schmitt. 25 Jahre beim „Wacker“ sind Andreas Binz, Heinz Binz und Manuel Jennewein. Sie wurden mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.

Mit der Anhebung der Mitgliedsbeiträge zum 1.1.2019 stand ein weiteres wichtiges Thema auf der Tagesordnung. Der Landessportbund Rheinland-Pfalz hat auf seiner Mitgliederversammlung 2016 eine Anhebung der Mitgliedsbeiträge beschlossen. Was bedeutet, dass alle Sporttreibenden Vereine Landesweit auch ihre Beiträge entsprechend erhöhen müssen. Grundvoraussetzung dafür, dass man auch künftig Zuschüsse bei diversen Baumaßnahmen erhalten kann. Ab 2020 erfolgt dann eine weitere Erhöhung des Sportbundes. Der FCW hat letztmals seine Mitgliedsbeiträge zum 1.1.2014 erhöht. Ohne Diskussionen wurden diese nun einstimmig zu Beginn des kommenden Jahres wie folgt angepasst: Erwachsene von monatlich 4,50 € auf 5,00 € und bei Jugendlichen bis 21 Jahre, Schülern, Studenten und Azubis über 21 Jahre sowie Rentnern, von 3,00 € monatlich auf 3,50 €. Der Familienbeitrag erhöht sich von derzeit monatlich 6,00 € auf 7,00 €.

Einen breiten Raum nahm danach der Punkt Neuwahlen ein. Dabei waren viele Neubesetzungen von Ämtern in der Vorstandschaft und im Hauptausschuss zu verzeichnen, wobei es sich eigentlich nur um ein sich drehendes Personalkarussell handelte. Wahlleiter Manfred Kirr konnte die nachfolgenden und durchweg einstimmig festgestellten Wahlergebnisse verkünden: 1. Vorsitzender Andreas Binz, 2. Vorsitzender Christopher Milloth, Rechnungsführer Kai Burckhardt und Schriftführer Björn Schöneberger. Als Beisitzer wurden gewählt: Rüdiger Laub, Christian Laubscher, Philipp Mertel, Dennis Schwender, Udo Seithel und Tamara Schulz. Für den Ältestenrat bestätigt wurden: Heinz Binz, Edmund Koppenhöfer und Wolfgang Rosenthal. Als Rechnungsprüfer fungieren in den beiden nächsten Jahren Manfred Kirr und Ralph Rosenthal. Für die Jugendarbeit zuständig im Verein sind künftig Marvin Rosenthal und Marvin Milloth. Für den Spielausschuss waren schon vorab von der Aktivität Ralf Schwindinger und Andre Nabinger bestimmt.

Am Ende der sehr harmonisch verlaufenden Versammlung bedankte sich der neue 1. Vorsitzende Andreas Binz bei den anwesenden Vereinsmitgliedern für ihr Vereinsinteresse. Er appellierte auch dazu weiterhin den „Wacker“ zu unterstützen, in welcher Form auch immer. So ist zum Beispiel derzeit daran gedacht eine eigene F-Jugend aufzubauen, die dann zwar als JFV Leinbach auftreten würde, aber ihren Stützpunkt in Weidenthal hätte. Hier würde noch der eine oder andere Mitstreiter benötigt. Sein Dank galt auch den bisherigen Vorstands- und Ausschussmitgliedern, die den neu gewählten Vereinsvertretern den Verein in einem guten Zustand übergeben hätten.

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