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Kurzwanderung vor der Mitgliederversammlung des PWV Lambrecht in Lambrechter Gefilde

Streuobstwiesen Bohnenäcker - Fodeseng - Friedensweg

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Vor der am Nachmittag stattfindenden Mitgliederversammlung machten sich um 10.00 Uhr 16 Wanderer/innen auf ihre obligatorische Rundwanderung im Umfeld von Lambrecht. Dieses Jahr ging es vom Tuchmacherplatz über die Gartenstraße zum ehemaligen AWO Altenheim. Am Ende der Gartenstraße und Beginn der Streuobstwiesen wies Wolfgang Mildner, der Initiator der Lambrechter Streuobstwiesen, welcher als fachkundiger Gastwanderer dabei war, auf eine besondere Baumart hin. Von dieser gibt es nur noch sehr wenige und es ist der schwarze und weiße Maulbeerbaum. Ein dritter Baum dieser Art steht noch in der Nähe der „Polnisch Grenz“.

Nach den Ausführungen von Wolfgang Mildner ging es weiter zu den vom PWV Lambrecht im Dezember 2016 gepflanzten fünf Obstbäumen. Vier Apfelbäume und ein Birnenbaum, mit so klangvollen Namen wie Cornwaliser Nelke, Kanada Renette, Friedberger Bohnapfel oder einfach Beutelstein 26 verdanken dieser Pflanzaktion ihre Existenz. Von dem Apfelbaum „Beutelstein 26“ steht der Mutterbaum in Lambrecht am Beutelstein. Beim Birnenbaum mit dem Namen Ilvesheimer Mostbirne steht der Mutterbaum, wie der Name schon sagt, bei der Gemeinde Ilvesheim im Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg) und hat einen Umfang von sage und schreibe 3,60 Meter. Wer wollte konnte eine Köstlichkeit von der Frucht der Birne in flüssiger Form zu sich nehmen.

Weiter ging es auf dem Weg Richtung Osten vorbei am Blick zur „Polnischen Grenz“. Kurz dahinter endet die Lambrechter Gemarkung am Grenzstein LB30. Die Lambrechter Gemarkungsgrenze verläuft hier von der B39, Kohlbrücke (Kläranlage) hochkommend, über den Grenzstein weiter den Schauerberg hoch. Hier erläuterte unser Kulturwart Klaus Liebrich die Bedeutung der in den Grenzstein eingehauenen Siegel und Symbole. Sie weisen auf die Eigentümer hin, die in Besitz des jeweiligen Waldgebietes sind. Hier sind es Lambrecht und Deidesheim (Grund- und Bodenbesitzer) bzw. Neustadt-Haardt (Holznutzer).

Dem Zickzack-Pfad folgend, entlang der Lambrechter Gemarkungsgrenze, erreichte man den nächst höher gelegenen Fahrweg. Direkt an diesem Fahrweg liegt bzw. steht rechter Hand eine große Grenzplatte mit einem gesetzten Grenzstein der Lambrechter Gemarkungsgrenze. Diese beiden alten Grenzmarkierungen wurden im Jahre 2004 von Klaus Liebrich wieder gefunden und freigelegt.

Der weitere Wegverlauf führte die Wandergruppe dann auf dem Weg oberhalb der „Bohnenäcker“, parallel der alten Kloster-Flurgrenze, zur Fodeseng mit dem „Metzmannbrunnen“ und der wieder hergerichteten Grillhütte. Von dort wanderte man auf dem ehemaligen „Trimm Dich Pfad“ zum Friedhof. Am Friedhof bog man beim letzten Wohnhaus links ab und genoss vom neu, von der „Montags-Rentnerband“ angelegten „Friedensweg“ aus, die schöne Aussicht auf Lambrecht. Hier berichtete Wolfgang Mildner von denn Anfängen der Streuobstwiesen „Am Beutelstein“ und dass hier inzwischen 110 Obstbäume gepflanzt wurden.

Wieder im Ort angekommen ging es an der Klosterkirche und dem Zunfthaus vorbei zum Gemeinschaftshaus, dem Endpunkt der morgentlichen Wanderung. Hier wurde gemeinsam das Mittagessen eingenommen und anschließend die Mitgliederversammlung des Vereins besucht. Ein besonderer Dank gilt Wolfgang Mildner für seine interessanten Ausführungen zu den Streuobstwiesen.

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