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Landesregierung gibt Zuschuss für Dorfgemeinschaftshaus

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Eine tolle Nachricht für die Gemeinde Lindenberg. Das Land unterstützt die Pläne der Gemeinde, im Erdgeschoss der Grundschule ein Dorfgemeinschaftshaus einzurichten, mit 490.000 Euro.

Damit kann die Idee von Rolf Stoner, dem 2. Beigeordneten der Gemeinde, umgesetzt werden.

Nachdem der Verbandsgemeinderat beschlossen hatte, die Grundschule in Lindenberg mit den kompletten Mitteln der Konjunkturpakete 3.0 Kapitel 1 und 2 zu sanieren, wurde über eine umfassende Renovierung nachgedacht.

Dabei stellte sich schnell heraus, dass die Dächer und Freisitze nicht zu sanieren sind, eine umfassende Dachformänderung musste her.
Gemeinsam mit der Ortsgemeinde wurde ein Projekt entwickelt, das eine Nutzung des Gebäudes in gänzlich neuer Form vorsieht. Das Obergeschoss wird ein flach geneigtes Dach aus Sandwichplatten erhalten, das auch die Freisitze überdeckt. Dadurch entstehen mehr Räume im Schulbereich, das Untergeschoss kann somit einer anderen Nutzung zugeführt werden.

Die Außenwände werden eine Holzweichfaserdämmung mit Lärchenholzverschalung erhalten, Wertschöpfung im Pfälzerwald und Zeichen der Verbundenheit mit unserer Heimat.

Im Gemeinderat wurde die Idee von Rolf Stoner, im Erdgeschoss ein Dorfgemeinschaftshaus einzurichten diskutiert und letztlich einstimmig angenommen.

Nachdem man letztes Jahr noch nicht zum Zuge gekommen war, zeigten die vielen Gespräche, die Verbandsbürgermeister Manfred Kirr, sowie Ortsbürgermeister Reiner Koch und seine Beigeordneten im Laufe des vergangenen Jahres mit den politisch Verantwortlichen geführt hatten, nun den gewünschten Erfolg.

Landrat Hans-Ullrich Ihlenfeld unterstützte das Projekt ebenso wie die Landtagsabgeordneten Giorgina Kazungu-Hass und Dirk Herber.

Mittlerweile ist die Ausschreibung für die Änderung der Dachform im Gange, die Planungen können jetzt auf das Untergeschoss ausgedehnt werden, und man ist guter Hoffnung, zum 60-jährigen Jubiläum der Grundschule ein energetisch saniertes Gebäude einweihen zu können. Die dann fällige Einweihungsrede wird Manfred Kirr halten, auch wenn er sich wohl schon im Ruhestand befindet, denn er ist der „Vater“ dieses gemeinsamen Großprojektes.

Planungen für eine co2-neutrale Heizung mit Solarunterstützung laufen zusammen mit der Energieagentur RLP, Energieberater Jan Bödecker und Philipp Fuchs ziehen da an allen Fäden, die zu greifen sind, um ein Vorzeigeprojekt zu verwirklichen.

Wenn die Vorstellungen von Verbandsgemeinde und Ortsgemeinde umgesetzt werden, zeigt sich nicht nur, dass Zusammenarbeit fruchtbar ist, sondern auch, dass zwei getrennte politische Gremien gemeinsam etwas für die Menschen in einem kleinen Dorf erreichen können.

Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Jubiläen, aber auch der gemeinsame Kaffee nach einer Trauerfeier sind dann wieder im Dorf möglich.

Dies wird nicht zuletzt die Dorfgemeinschaft stärken und auch dafür sorgen, dass sich die Einwohner wieder mehr mit ihrem Dorf identifizieren.

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