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Kein stationärer Funkmast auf dem Köpfel – Protest geht weiter

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Um eine Verbesserung des mobilen Netzes in Weidenthal zu erreichen, plante die Deutsche Funkturm GmbH in nächster Zeit einen Funkmast auf dem Grundstück des SWR auf dem Köpfel zu errichten. Vorab sollte ein mobiler Funkmast aufgestellt werden bis der eigentliche Funkmast fertiggestellt ist.

Nach bekannt werden dieses Vorhabens gründeten besorgte Anwohner eine Initiative gegen den geplanten Mobilfunkmastes auf dem Köpfel. Sie haben wegen der Strahlung starke Bedenken um ihre Gesundheit und Angst um ihre Kinder. Ihre Häuser stehen in der Nähe des geplanten Standortes. Ihre Bemühungen haben Erfolg gezeigt.

Frank Job und Klaus Semmelsberger haben Bürgermeister Ralf Kretner vor 14 Tagen mitgeteilt, dass sich schon 600 Bürger dem Protest angeschlossen haben, mittlerweile sind es 800 besorgte Bürger. Nachdem dies Ortsbürgermeister Ralf Kretner der Funkturm GmbH mitgeteilt hatte, kam ein Schreiben an die Gemeindespitze in dem die Deutsche Funkturm GmbH  von dem Projekt „Neubau Mast in der Innenlage der Gemeinde Weidenthal“ Abstand nimmt. Das bedeutet, dass auf dem Köpfel kein stationärer Funkmast gebaut wird, bestätigt Ortsbürgermeister Ralf Kretner. Die Firma wird einen Standort außerhalb der Gemeinde suchen. Nach den aktuell vorliegenden Informationen geht Ralf Kretner im Moment davon aus, dass bis zur Realisierung einer anderen Lösung ein mobiler Funkmast auf dem Köpfel errichtet wird. Dazu wird es seitens der Gemeinde weitere Gespräche mit der Deutschen Funkturm AG geben.

Die  Interessengemeinschaft  fordert einen Abstand von mindestens 1000 Meter zur Wohnbebauung  einzuhalten. Auch gilt es, den mobilen Mast auf dem Köpfel zu verhindern bis zur Realisierung eines festen Funkmastes. „Wie lange soll das dauern ? 1 Jahr oder 10 Jahre?“, fragen sich die beiden Initiatoren. „Diese Frage kann uns keiner Beantworten und deshalb geht unser Protest weiter“.

 

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