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Allgemein

Aktionstag für aktives Wolfsmanagement in Europa!

Nach großem Erfolg bei ersten. „Licht für eine bessere Zeit“

Wenn am Abend des 19. Dezember Tierhalter in ganz Europa tausende Feuer und Lichter gegen die Wölfe entzünden, dann wollen sie damit vor allem eins – die politischen Entscheidungsträger zur Umkehr bewegen! Stark war die Beteiligung bei der 1. Aktion „Licht für eine bessere Zeit“. Dazu sind tausende Menschen dem Aufruf gefolgt und haben Lichter und Feuer leuchten lassen in Europa. Die meisten Feuer und Lichter werden am Samstag neben Deutschland in Tschechien brennen, aber auch In Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Finnland, Spanien, Griechenland, Schweiz, Polen, Slowakei und in Italien werden Feuer und Lichter brennen. „Licht für eine bessere Zeit“ – unter diesem Motto veranstalten Weidetierhalter den zweiten europaweiten Aktionstag. Mit Feuerschalen, Lichterketten um Höfe und Weiden und Kerzen im Fenster wollen sie gegen die Arroganz der Bundesumweltministerin und der EU ein Zeichen setzen, die ihrer Ansicht nach vor dem drohenden Aus einer artgerechten Weidetierhaltung die Augen verschließt.

„Während die rasant wachsenden Wolfsbestände unsere wirtschaftliche Existenz bedrohen, ignoriert die Politik unsere Forderungen nach einem aktiven Wolfsmanagement“, erklärt Wendelin Schmücker Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. „Nicht nur in Deutschland bereiten die Wölfe zunehmend Probleme, sie sind zu einer ernsten Bedrohung für den Fortbestand der artgerechten Weidetierhaltung in ganz Europa geworden.“

Die Licht-Aktion soll ein Zeichen setzen, „dass unsere Gesellschaft und die Politik in ganz Europa wahrnehmen und sehen soll“. Sie wendet sich gleichermaßen an Regional-, National- und EU-Politiker und findet am vierten Adventssamstag (19. Dezember) in der Stunde von 18 bis 19 Uhr statt. Darüber hinaus durch hohe Beteiligung auch für Satelliten im Weltraum sichtbar zu sein.

Europa-Karte mit Standorten der Aktionslichter
Zentrale Forderung der Schäfer und anderer Weidetierhalter ist die FFH-Richtlinie endlich vollständig in nationales Recht umzusetzen. Bei der Umsetzung wurden die Entnahmeregeln, die die Schutzjagd ermöglichen nämlich „vergessen“. Das ist sofort nachzuholen!

Das Bundesumweltministerium muss endlich, den günstigen Erhaltungszustand gegen über Brüssel erklären. Das Wolfsansiedlungs Experiment ist zu beenden, die Schutzstellung des Wolfes aufzuheben und die Wölfe endlich zu bejagen – wie es bereits in einigen Nachbarländern üblich ist. Eine Übersichtskarte mit allen Standorten der Aktionslichter zur Unterstützung dieser Forderung steht unter folgendem Link bereit: https://www.wir-lieben-schafe.com/neuigkeiten/

Die Forderungen der deutschen Schäfer und Weidetierhalter zum aktiven Wolfsmanagement sind hier zu finden: https://www.wir-lieben-schafe.com/neuigkeiten/

Über den Förderverein der Deutschen Schafhaltung e. V.
Gegründet im Jahr 2010, hat es sich der Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V. zum Ziel gesetzt, über die Leistungen der Schafhaltung und damit der Schäferfamilien aufzuklären – ob nun im aktiven Küstenschutz durch Pflege der Deiche oder Offenhaltung und Schutz unzähliger Naturflächen in Deutschland. Dazu wurde im Gründungsjahr ein Hirtenzug quer durch Deutschland durchgeführt. Weitere Ziele sind die Förderung des Natur- und Umweltschutzes sowie die Unterstützung für unverschuldet in Not geratene Schafhalter durch Geld oder Sachzuwendungen. Der Verein, dem jeder Interessierte mit einer Lamm-Patenschaft helfen kann, hat seinen Sitz in Berlin.

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