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PWV Lambrecht unterwegs auf dem Esthaler Brunnenweg

und zu Gast im Esthaler Kloster

Die „Mittwochs-Wanderer/innen“ des PWV Lambrecht erwanderten am vergangenen Mittwoch Teile des Esthaler Brunnenweg und kehrten anschließend im Esthaler Kloster-Café ein.
Ausgangspunkt der Wanderung war der Parkplatz am Esthaler Kloster. Von hier ging es erst einmal bergab Richtung Sportplatz. Die K23 wurde überquert und ins Hengstental zum dortigen „Hengstental Brunnen“ gewandert. Der weitere Wegverlauf führte die Wandergruppe auf einem sehr schönen Pfad wieder aus dem Hengstental heraus zum „Wögelbrunnen“. Auf Höhe des Esthaler Sportheimes wurde dann wieder die K23 überquert und es ging hoch zum „Tränkebrunnen“. Der Brunnen diente früher als Waschbrunnen. Von hier ging es hoch ins Dorf, durch die Breitenbachstraße, vorbei am „Nebelsbrunnen“, hinunter zur Esthaler PWV Hütte „Wolfsschluchthütte“.

Hier wurde eine ausgiebige Mittagsrast eingelegt. An der Hütte stieß dann auch Thomas Buschlinger, Gästeführer der Verbandsgemeinde Lambrecht, zur Gruppe. Er wurde von der Leiterin der VHS Lambrecht und „PWV-Mitgliederin“ Traudel Füßer verpflichtet. Er erläuterte an der „Wolfsschluchthütte“ kurz den geschichtlichen Werdegang vom „Esthaler Wasserheisel“ bis zur heutigen Pfälzerwaldhütte der Ortsgruppe Esthal. In seinen weiteren Ausführungen ging er auf die Holztrift im Breitenbach ein. Noch heute sind Überreste der alten Triftanlagen im Breitenbach zu erkennen.

Aus dem Breitenbachtal ging es dann hoch zum „Schelmenteichbrunnen“, einem ehemaligen Wasch- und Tränkebrunnen. Über die Brunnenstraße und die Entengasse, vorbei an einem gut erhaltenen kleinen Fachwerkhaus, ging es hinunter Richtung „Straufelsbrunnen“. Leider ließ es die Zeit nicht zu bis zum Brunnen zu laufen. Auf halbem Weg machte man eine 180 Grad Kehre und wanderte bergauf zum Friedhof. Oben angekommen ging es am „Panoramablick“ vorbei zum Esthaler Kloster.

Vor dem Eingang warteten schon einige weitere Mitstreiter/innen auf die Wandergruppe. Gästeführer Thomas Buschlinger informierte die Teilnehmer/innen über die Entstehungsgeschichte des „Esthaler Kloster St. Maria“. Das Kloster wurde 1951 erbaut und gehörte der Ordensgemeinschaft, die „Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern)„. Vor kurzem wurde es an eine GmbH mit kirchlichem Bezug verkauft. Deshalb leben weiter noch vier Schwestern in dem Gebäudekomplex.

Die Gruppe begab sich nach den Ausführungen in den Innenbereich und suchte die Klosterkirche auf. Auch hier gab es wieder reichlich Informationen durch den Gästeführer. Besonders die Christusstatue am Kreuz über dem Alter ist von Bedeutung. Stammt sie doch aus dem 14. Jahrhundert und ist innen hohl Sie dürfte die einzige Statue ihrer Machart nördlich der Alpen sein.
Nach der Führung begab man sich dann in das Kloster-Café und ging zum gemütlichen Teil über. Bei leckerem Kuchen, tollen Eisvariationen, belegten Broten mit Käse und Wurst und großem Getränkeangebot von Kaffee, Cappuccino, selbst gemachter Limonade, Weinschorle, usw., ließ man den schönen Wandertag ausklingen.
Ein besonderer Dank gilt dem Gästeführer Thomas Buschlinger für seine interessanten Ausführungen und dem Personal des Klosters für die tolle Bewirtung.

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