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Feierstunde zur Gründung der “Stiftung Esthal ist Zukunft“

Im Dezember 2020 bot Hannelore Pink der Ortsgemeinde Esthal eine großzügige Schenkung in Höhe von 150.000 € aus dem Erbe von Ottmar Kaiser an. Die Bedingung war, dass dieser Betrag ausschließlich für kirchliche, gemeinnützige oder mildtätige Zwecke verwendet wird, oder an Vereine weitergegeben wird, die das Geld ebenfalls für solche Zwecke einsetzen.

Es verging einige Zeit, bis die Gemeinde nach zahlreichen Beratungen und Gesprächen eine passende Verwendung für das Geld fand.Bürgermeister Kuhn erklärte, dass zum Zeitpunkt der Schenkung keine passenden Projekte existierten, die den Vorgaben der Schenkung entsprachen, und auch Vereine hatten kein Geld angefordert. Daher wurde beschlossen, eine Stiftung namens „Esthal ist Zukunft“ zu gründen. Da die Geldsumme nicht ausreichte, um eine eigenständige Stiftung zu bilden, folgte man dem Rat von Patrick Roth aus Elmstein und schloss sich der Stiftungsgemeinschaft der Sparkasse Rhein-Haardt an.

In dieser Stiftungsgemeinschaft wird das Geld von verschiedenen Stiftungen wie „Esthal ist Zukunft“ angelegt. Die Einrichtung dieser Stiftungen erfolgt als Unterstiftungen der Stiftungsgemeinschaft. Diese wiederum wird von der DT Deutsche Stiftungstreuhand AG als Stiftungstreuhänderin verwaltet. Die Errichtungsvereinbarung für die „Stiftung Esthal ist Zukunft“ wurde während der Ratssitzung vom 29.11.23 genehmigt, und der Gründungstermin wurde für den 07.04.2024 beim Frühlingsempfang anvisiert. 80 % der Schenkung, also 130.000 Euro, werden in die Stiftung eingebracht und können nicht verwendet werden. Die verbleibenden 20.000 Euro stehen der Gemeinde zur freien Verfügung, über deren Verwendung der Gemeinderat entscheidet. Jährlich erhält die Gemeinde Gewinnanteile aus dem angelegten Stiftungsgeld, über deren Verwendung der Stiftungsrat entscheidet.

Der Aufruf von Bürgermeister Gernot Kuhn zur Mitgründung der Stiftung brachte sieben Mitgründerinnen und Mitgründer mit jeweils 2.000 Euro Einlage hervor. Von diesen Einlagen fließen 80% in das Stiftungskapital und 20% in den Geldtopf, über den der Gemeinderat frei verfügen kann. Dadurch erhöht sich das Stiftungskapital um 11.200 Euro auf derzeit 141.200 Euro. Die Mitgründungsstifter sind Pia und Volker Neumann, Heinrich Kaiser, Ingrid Haag, Andrea und Oliver Knoll, Gernot und Marion Kuhn sowie zwei weitere Ehepaare, die nicht genannt werden möchten.

Bürgermeister Kuhn betonte auch, dass zukünftige Zuwendungen für die Stiftung möglich sind. Beiträge unter 500 Euro werden in der Regel nicht dem Stiftungskapital hinzugefügt, sondern kommen dem Geldtopf zugute, über den der Gemeinderat verfügen kann. Liegt der Beitrag über 500 Euro, werden 80 % dem Stiftungskapital hinzugefügt und 20 % fließen in den freiverfügbaren Geldtopf. Kuhn fügte hinzu, dass die Wünsche der Spender in Bezug auf die Verwendung berücksichtigt werden. Spenden können dem Stiftungskapital zugewiesen werden oder für einen bestimmten Zweck verwendet werden.

 

Übergabe der Stiftungsurkunde von Roland Isselhard (Sparkasse Rhein -Haardt) an Ortsbürgermeister Gernot Kuhn

 

 

Zur Person
Ottmar Kaiser wurde am 14.7.1921 geboren und verstarb am 11.11.2015. Er war ein Eschdler von Geburt bis zum Tod. Von Beruf war er Zimmermann und hatte in seinem Heimatort eine Zimmerei.

Kaiser war ein begeisterter Fußballspieler und von 1969-1971 ASV Vereinsvorsitzender. 1972 stiftete er dem ASV eine Vereinsfahne und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Von 1996-2007 war Otmar Kaiser VdK Ortsverbandsvorsitzender.

 

 

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