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Eine Saarländerin in der Pfalz und der ganze Saal lacht und singt

ie vielseitige Kabarettistin und Schauspielerin Jutta Lindner als Oma F.R.I.E.D.A zu Gast in Lambrecht

Jutta Lindner steht seit 1987 auf der Bühne und macht fast genauso lange Kabarett, alles in unterschiedlichen Formationen. Ein Schwerpunkt liegt sicherlich im Bereich Frauenkabaratt, d.h. über Frauenthemen. Die Texte dazu schreibt sie dann oft auch noch.

Mit Ihrer Kunstfigur „Oma F.R.I.E.D.A“ und ihrem Programm „Turne bis zur Urne“ konnte sie VHS-Leiterin Traudel Füßer für einen Auftritt im Gewölbekeller des Zunfthauses gewinnen. Als Chefin des Seniorenclubs „Fidele Rosinen“ managt sie die Seniorendisco, das Festival „Rock am Stock“ und die Karaoke-Abende, wo sie auch – mit eigenen Texten – selbst singt („Ich will lieber Schokolade als noch einmal einen Mann, weil man diese toll vernaschen, den Rest beiseite legen kann…“). Beim A-capella-Gesang zu „Schön war die Zeit“ mit Freddy Quinn, sang der ganze Saal sogar den Refrain automatisch mit.

Als 89-jährige rüstige Oma hält sie mit satirischen Spitzen nicht hinterm Berge. Drastisch formuliert sie beispielsweise: „Eine Frau fängt an zu leben, wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Mann auf dem Friedhof“. Auch weiß sie warum sich inzwischen immer mehr Frauen statt Männer trennen – sie können besser Koffer packen.

Die Frau in ihrem getupften Kleid spricht Dialekt und überfällt ihre Zuhörer mit allerlei schrägen Vergleichen und Versprechern. Deutlich wird: Frieda will nicht das Alter verlängern, sondern die Jugend. Deshalb rät sie ihren reifen Zuhörern auch: „Turne bis zur Urne.“ Diese hatten rund zwei Stunden ihren Spaß am Vortrag vom „ Original mit Anspruch“ (OmA) und spendeten anhaltenden Applaus.

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