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PWV Lambrecht wandert zwischen Moorniederung und Sickinger Höhe

Kultur und Bewegung verbinden sich auf das vortrefflichste

Am Rand des Landstuhler Bruchs, bei der Gemeinde Bruchmühlbach-Miesau wurde vor einigen Jahren der „Sagenhafte Waldpfad“ angelegt. Dies ist ein Rundweg zu aussichtsreichen, geologisch oder geschichtlich interessanten Plätzen und außerdem individuell begehbar. Diese Eigenschaft nutzte Wanderführer Ewald Metzger und kürzte den Rundweg ab, indem er zum Aussichtspunkt „Hoher Fels“ abbog und von dort zur weiteren Route führte. Der „Hohe Fels“ bietet eine wunderschönen Ausblick auf die „Westricher Moorniederung“ wie das Landstuhler Bruch auch genannt wird. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zu den Hügeln des Nordpfälzer Berglandes. Über schöne gelenkschonende Wege und Pfade kam die Gruppe dann zur Elendsklamm, ein Tal, welches schon seit Jahrzehnten sich selbst überlassen wird und inzwischen als Naturdenkmal gilt.

Auf der anderen Seite des Tales, welches übrigens auch als Zuweg oder Abkürzung genutzt werden kann, kommt man dann zu einer alten Poststraße und dem Steinbruch „Busche“, inzwischen ein lauschiges Plätzchen. Jetzt ist es nur noch ein Tal, das Belzmühltal, das zu Durchschreiten ist, bis man die Fritz-Claus-Hütte des PWV Martinshöhe erreicht und die verdiente Mittagsrast einlegen kann.

Die geräumige Holzhütte vermittelt eine gemütliche Atmosphäre und das Team um Pächterin Monika Schilk kümmert sich liebevoll um die Gruppe. Eine „kurze Karte“ sorgt dafür, dass das Essen schnell auf dem Tisch steht. Es schmeckt und zufrieden machen sich die Lambrechter auf den Rückweg.

Das Belzmühltal wird bergab durchwandert, vorbei an einer großen Staumauer, die heute kaum noch Wasser zu stauen hat, hinab zur ehemaligen Belzmühle. Dort steht nur noch das Nebengebäude, welches heute auch noch genutzt wird. Vorbei an der Fischerhütte geht es wieder in den Wald mit Zielrichtung „Elendsklamm“. Die Gruppe passiert das untere Ende der Klamm und umwandert im nächsten Tal die 400 Jahre alte Tausendmühle. Diese wird bewirtschaftet und ein Mühlenlädchen lädt Donnerstags bis Samstags zu einem Besuch ein. Ein knackiger Anstieg und die Autos sind nicht mehr weit. Rund 12 Kilometer sind bei angenehmen Temperaturen und wenig Sprühregen absolviert.

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