topbild
Weidenthal WappenWeidenthal

Whisky-Club in MERKs Scheunenbrauerei

Zwei Lairds auf Vortour bei „Bock auf MERKs“

Am 9. März 2018 hat der Glencairn Whisky-Club Weidenthal wieder mal eine ausgefallene Veranstaltung in seinem Programm. Die Whiskyfreunde werden dem zweimaligen Weltschiedsrichter Markus Merk in seiner Scheunenbrauerei einen Besuch abstatten und dabei etwa zehn außergewöhnliche und selbstgebraute Biere testen. „Alles außer gewöhnlich“, ist auch das Motto von Merk und seiner Lebensgefährtin, der Diplom-Biersommeliére Sabine Kirf.

Die beiden Lairds McHerbie (Herbert Laubscher) und McEddie (Edmund Koppenhöfer) machten sich anlässlich eines ebenfalls außergewöhnlichen Bockbier-Abends auf den Weg nach Otterbach und erlebten dort eine stimmungsvolle und hochprozentige Veranstaltung, die neben guten Bieren auch gute Gespräche bot. Sieben Bockbiere mit insgesamt 50,0 % Alkohol wurden gekostet und da war es gut, dass mit Lady Carola ein enthaltsamer Taxi-Driver mit von der Partie war.

Mit von der Partie waren auch folgende MERKsche Klassiker aus der Scheune: Das Klosterbräu mit dem alles anfing, in unzähligen Suden verfeinert. Ein dunkles Barockbier mit 5,0 % Alkohol und 12° Stammwürze (SW). Danach ein MERKs Heller Bock mit dezenten Hopfen- und Karamellnoten mit 6,5 % Alkohol und 16,5° SW. MERKs Eichenbock lagert und reift lange auf gerösteten Eichenchips und kommt mit 7,5% Alkohol und 17,8° SW als Aperitif daher. Dagegen hat MERKs Dunkler Bock deutliche Röstaromen von Kaffee und Schokolade sowie 6,5 % Alkohol und 16,5° SW. Mit dem MERKator folgte ein Starkbier, das seinem Namen alle Ehre macht. Eine Namensendung, die doppelt eingebraut ist und starke 9,5 % Alkohol sowie 21° SW mit bringt.

Doch die absoluten Höhepunkte folgten ganz zum Schluss. Edle Unikate… selbstgebraute Biere, in Holz-Fässern gelagert. Solche Raritäten findet man nur sehr selten und sind der ganze Stolz der Brauer. Und das merkt man Markus und Sabine auch durchaus an.

Nach der Vergärung werden die speziell abgestimmten Bockbiere nochmals einige Wochen bis Monate in ein Holz-Fass aus amerikanischer Weißeiche gelagert. Die Fässer werden von edlen Destillerien erworben und waren über mehrere Jahre für Whiskeys, Bourbons, Tequilas, Portweine oder Rotweine eingesetzt worden. Dadurch haben sie ein unverwechselbares Aroma, welches sich bei der Bierbelegung auf das Bier überträgt. So entstehen absolute Unikate und Geschmackserlebnisse.

Zum Beispiel bei MERKs Barrell N° 2, Anno 2017, abgefüllt in 0,375 l Champagner-Flaschen. In der zweiten Belegung des „Garrison Brothers“ Bourbon Fasses wurde ein Weizeneichenrauchbock mit weichem und rundem Körper eingelagert. Nach fast zwei Monaten Lagerung ist ein sensationeller Weizenbock entstanden, abgerundet mit den charakteristischen Geschmacksnuancen der Bourbon-Noten: Honig, Vanille, Orangenschalen, Zimt und Tabak. Ein geniales Bier mit 7,5 % Alkohol und 16° SW.

Die Krönung des Abends, MERKs Barrell N° 3, Anno 2017, frisch vom Fass. Ein vollmundiges helles Bockbier, eingelagert in ein 190 Liter „EarlyTimes“ Bourbon Fass aus amerikanischer Eiche. „EarlyTimes“ ist ein besonders weicher Bourbon, da er mit ungewöhnlich viel Mais (ca. 72 %) hergestellt wird. In den USA wird er von einer der bekanntesten Destillerien, deren Bourbons weltweit bekannt sind, unter dem Namen „Old Style Kentucky Whiskey“ vertrieben. 7,5 % Alkohol und 16° SW sorgen für einen vollmundigen Geschmack. Diesen Bock kann man auch in 0,75 l Champagner-Flaschen erwerben.

„Nach dem MERKs ist vor dem MERKs“, noch so ein Merksatz der kleinen Scheunenbrauerei in Otterbach. Der auch für den Weidenthaler Whisky-Club gilt, trifft man sich doch im kommenden März an gleicher Stelle zur nächsten Bierprobe wieder. Dann gilt auch die folgende MERKsche Leitlinie: „MERKs – Unser Bier macht schön… und Deine Welt schöner“. Dem können sich die beiden Weidenthaler Whiskyfreunde McHerbie und McEddie nach diesem tollen Bockbierabend bei Markus Merk und Sabine Kirf nur anschließen.

 

von