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Orientalische Krippenlandschaft von Paul Stuckert

Ein Hauch von Weihnachten liegt bei Familie Stuckert aus Weidenthal seit Anfang November in der Luft. Denn sie haben eine wunderschöne Weihnachtswelt in ihrem Wohnzimmer stehen, eine orientalische Krippenlandschaft.

Gebaut hat sie Paul Stuckert in zahllosen Stunden. Wie viele Arbeitsstunden geleistet wurden, lässt sich nicht mehr feststellen, aber bei den Schilderungen des passionierten Hobby-Handwerkers spürt man eine riesige Begeisterung, die er mit seiner Frau Edeltraud teilt, die sich um die Stromverkabelung der Anlage kümmert.

Bereits sein Vater Daniel hatte nach Bauplänen, die er in den 20 er Jahren von der Firma J.Brendel in Mutterstadt Pfalz, ein Spezialgeschäft für Laubsäge-, Kerbschnitzerei-, Holzbrandmalereiarbeiten gekauft hatte, eine kleine Krippenlandschaft gebaut. Diese Pläne waren auch die Grundlagen von Paul Stuckert. So entstanden im Laufe der Jahre nach und nach, aus einfachen Sperrholzplatten, gekauft im Baumarkt , viele Gebäude und der Stall.

Im Jahre 2001 baute Paul Stuckert erstmals die Krippenlandschaft komplett auf. Bei der Gestaltung der Landschaften war viel Einfallsreichtum gefragt. Selbst das kleinste Detail wurde in meisterlicher Handarbeit ausgearbeitet. Die erste Anlage hatte eine Größe von rund  2 qm und zeigte neben dem Stall von Bethlehem, eingerahmt von einer Stadtmauer zahlreiche biblische Gebäude, wie  der Palast von König Herodes und die Schreinerwerkstatt von Josef. Über 100 hinzugekaufte Figuren beleben die Szenerie. Pferde, Schafe, Kamele und sogar ein Elefant sind zu entdecken. Palmen ergänzen das orientalische Flair.

Ein Jahr später wurde die Krippenanlage in der Prot. Christuskirche in Weidenthal gezeigt. Danach noch einmal in der Grünstädter Fußgängerzone.

15 Jahre hat es gedauert bis Familie Stuckert ihre Krippenlandschaft erneut im Wohnzimmer aufbaute. Sie ist etwas größer geworden. Hinzugekommen ist eine detailreiche Schmiede, gleich neben der Schreinerei.  Ein weiterer Blickfang der in liebevoller Handarbeit entstanden ist.

Nicht genug. Noch einmal erfährt der Betrachter eine Steigerung, wenn das Wohnzimmer abgedunkelt wird und die kleinen Lampen in den Modellhäuser zu leuchten beginnen, die Beleuchtung hinter der Stadt eine untergehende Sonne stimuliert, die mit ihren letzten Strahlen den Hintergrund rötlich färbt, die Glut in der Schmiede feuerrot strahlt und der Schein des Lagerfeuers bei der Krippe eine zauberhafte Stimmung erzeugt.

Die jetzige Krippenlandschaft besteht aus vier einzelnen Blöcken, deren Anschlussstellen durch eine Sandschicht bedeckt sind. So lässt sich die Krippe Ende Januar  schnell abbauen und leicht verstauen.

Bis dahin wird Familie Stuckert noch viel Freude mit ihrer Weihnachtswelt haben und Verwandte, Freunde, Bekannte sowie Interessierte damit beglücken.

 

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Paul Stuckert

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