topbild
Lindenberg WappenLindenberg

Weihnachtsgruß aus Lindenberg

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

das Jahr ist fast um, ein neues steht vor der Tür. Bleibt Zeit über das Vergangene und das Beginnende nachzudenken? Es wird schwierig, der Sitzungsplan ist fast bis Weihnachten gefüllt und am 14. Januar ist bereits Neujahrsempfang. Also kaum Zeit nachzudenken und das Jahr Revue passieren zu lassen.

Trotzdem möchte ich kurz über das Jahr 2017 nachdenken und einen Ausblick auf 2018 wagen.

Im Frühjahr wurde der Spielplatz an der Schule fertig renoviert und mit einem wirklich schönen Schulfest und Sommertagszug eingeweiht. Die Kinder können jetzt an sicheren Geräte turnen und im sauberen Sand spielen. Danke an die SPD, die sich bei diesem Vorhaben sehr engagiert hat.
Im Bereich des Neutals wurde, auf Drängen der Anwohner, der Wald direkt hinter und neben den Häusern durch ein vom Kreis beauftragtes Unternehmen entfernt, das angefallene Stammholz wurde teilweise durch das Unternehmen entsorgt, teilweise von den Anwohnern zu Feuerholz verarbeitet. Nachdem jetzt zum Ende des Jahres alles Holz entfernt ist, können wir mit der Neuanlage des Spielplatzes beginnen. Ich denke dass wir im Frühjahr das Gelände einebnen und dann den notwendigen Zaun bauen werden.

Wenn das erledigt ist, geht es an den Wiederaufbau der Spielgeräte, auch hier ist Renovierungsbedarf angezeigt und das ein oder andere Neue wird auch seinen Platz auf dem Gelände finden.

Beim Beweidungsprojekt ging es stetig weiter, oben auf den Birken ist inzwischen eine Wiese eingesät und anstatt dunklem Tannenwald dominiert frisches Grün im Sonnenschein.

Es ist viel Arbeit und der Förderverein benötigt dringend weitere Helfer. Ich möchte Sie daher alle bitten, darüber nachzudenken, ob sie nicht ein oder zwei Samstage im Jahr ein paar Stunden für dieses Projekt übrig haben. Es kommt uns allen zu Gute wenn wir mehr Licht und frischere Luft im Tal haben.

Durch den Turnverein wurde auf der Wiese neben dem Sportplatz ein Boule-Feld gebaut. Jedermann ist eingeladen, dieses Feld zu nutzen und mit Leben zu erfüllen, eine ruhige Kugel schieben kann man auch im gesetzteren Alter.

Auf jeden Fall ist die Anlage eine Bereicherung für unser Dorf und ich möchte mich hier nochmals bei der jungen Mannschaft des TV für das Engagement bedanken.

Im Sommer kam der Zuschussbescheid für die Sanierung unserer Trauerhalle. Wir werden in der nächsten Ratssitzung einen ersten Auftrag vergeben und im Frühjahr mit den Arbeiten beginnen. Ich rechne damit, dass wir im Spätjahr 2018 mit den Arbeiten fertig werden, sie sind recht umfangreich und nehmen einiges an Zeit in Anspruch.

Wenn unser Zuschussantrag für den Ausbau der Spelzenackerstraße bewilligt wird, werden wir 2018 auch damit beginnen.

Die Arbeiten an unserem Bauhof haben sich leider verzögert, inzwischen wurde der Bau der Bodenplatte von unseren Arbeitern begonnen, ich hoffe, dass im Januar/Februar der Aufbau der Halle beginnen kann.

Parkfest und Kerwe waren dank guten Wetters ein voller Erfolg für unsere Vereine, neue Festzeltgarnituren konnten dank der finanziellen Bereitschaft der Vereine angeschafft werden. Überhaupt arbeiten die Vereine gut zusammen und wenn Not am Mann ist hilft man sich gegenseitig.
Sorge um unsere Grundschule prägte zu Beginn des Jahres das Geschehen im Dorf. Durch eine neue Leitlinie der Landesregierung sollen viele Grundschulen im Land auf den Prüfstand kommen, Lindenberg war auch dabei. Ein offener Brief an unsere beiden Landtagsabgeordneten, Gespräche mit beiden und ein Brief an unsere Ministerpräsidentin zeigten Wirkung – Lindenberg wurde aufgrund der steigenden Schülerzahlen wieder von der Liste genommen. Mittlerweile ist auch klar, dass die Grundschule in Esthal erhalten bleibt.

Trotzdem müssen wir uns Gedanken über unsere Schullandschaft und den Erhalt unserer Grundschule machen. Wir werden an einem Konzept für die nachmittägliche Betreuung unserer Grundschüler arbeiten und zusammen mit der Verbandsgemeinde an der Renovierung der Schule arbeiten. Nur eine moderne, gut ausgestattete Grundschule kann den Erhalt gewährleisten.

Danken möchte ich unseren Arbeiterinnen und Arbeitern, die unser Dorf und unsere Gebäude sauber und in Ordnung halten, sie haben viel zu tun und sind mit viel Engagement bei der Sache.

Den Gemeinderats- und Ausschussmitgliedern danke ich für eine konstruktive Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten und bei sehr schweren Entscheidungen angesichts unserer leeren Kassen.

Meinen beiden Beigeordneten danke ich für ihre Unterstützung und die Zeit, die wir zusammen bei der Arbeit für unser Dorf, aber auch bei gemeinsamen Unternehmungen verbringen.

Da in diesem Jahr wieder ein Weihnachtsmarkt stattfindet habt ihr alle Hände voll zu tun mit der Weihnachtsbeleuchtung. Ein Teil davon steht schon und es sieht richtig schön aus. Freuen wir uns auf den Weihnachtsmarkt im Schulhof, umrahmt von lichtergeschmückten Weihnachtsbäumen.
Ich wünsche Ihnen allen, auch im Namen von Balthasar Weitzel und Rolf Stoner ein gesegnetes Weihnachtsfest, eine besinnliche Zeit zwischen den Jahren und ein glückliches, gesundes und friedliches neues Jahr 2018.

Herzlichst ihr

Reiner Koch

Ortsbürgermeister Lindenberg

von