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Erste Begehung des Lambrechter Friedensweges

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Am Donnerstag, den 26. 9. 2019 durchschnitt Stadtbürgermeister Müller das rote Band zur Eröffnung des Friedensweges in Lambrecht.

Nach monatelangen Rodungsarbeiten, Treppenbau und Aufräumarbeiten konnte die Senioren-AG ihre Arbeit als vorläufig „vollendet“ melden und die Bürger von Lambrecht zur 1. Begehung einladen.

Stadtverwaltung, Anwohner und Bauhof hatten in beispielhafter Art zusammengearbeitet und „alle Steine“ aus dem Weg geräumt, die das Vorhaben zu behindern drohten. Besonders erfreut waren alle über die Hilfe der Naturfreunde Lambrecht. Sie erlaubten nicht nur die Überquerung der Streuobstwiesen, sondern spendeten auch noch 10 Fahnen zur Ausgestaltung des Weges; Zitate berühmter Persönlichkeiten zur Friedensthematik sollen zum Nachdenken anregen.

Die Idee des Weges war einfach zu wichtig geworden; sie durfte nicht scheitern.

Selbst das Wetter spielte mit, so dass sich ein beachtlicher Festzug hinauf zur Tischgruppe in Bewegung setzte.

Beim Geläut der Glocken der ehemaligen Klosterkirche trafen sich zahlreiche Lambrechter Bürger. Eine Religionsgruppe der Realschule plus und SchülerInnen der Grundschule hatten in Projekten an der Thematik mitgearbeitet und stellten ihre Arbeitsergebnisse vor.

Die kleine Feier „Am Beutelstein“ wurde von zwei Musikern mit Klarinette und Clavinova musikalisch gestaltet.

Stadtbürgermeister Müller begrüßte die Gäste , wies auf die Bedeutung dieses alten Lambrechter Weges hin und lobte das Gedankengut, welches hinter allem Handeln stand und steht; er würdigte das Engagement aller Beteiligten.

Verbandsbürgermeister Kirr , auch als Vertreter der LAG, lobte den Einsatz vieler Bürger und war sichtlich erfreut, das der Zuschuss der LAG von 2000€ so sinnvoll verwendet wurde.

Der „Chef“ der Seniorengruppe erläuterte noch einmal die Grundidee des Projektes und bedankte sich ebenfalls bei allen Helfern, insbesondere beim Bauhof.

Eine große Bereicherung erfuhr die Feier durch die Asylhilfe Lambrecht unter der Leitung von Frau Dr. Winter. Mehrere Familien syrischer und türkischer Herkunft bewirteten die Gäste.

Alle waren sich einig: Das war eine beispielhafte Aktion, die zeigte, was friedliches Miteinander bewirken kann. An allen Tischen hörte man voller Bewunderung die Aussage: „So etwas Köstliches habe ich noch nie gegessen.“

Die Feier wurde durch den Gesang von drei indischen Kaplänen mitgestaltet; sie sangen in ihrer Landessprache; Pfarrer Neumer las danach die deutsche Übersetzung dieses Friedensliedes vor.

Einen weiteren Höhepunkt erreichte die Feier durch eine von Pfarrer Groß und seinen Konfirmanden vorgetragene Geschichte; sie machte deutlich, das Friede nur als Samen zu haben ist, der in jeder Gemeinschaft sorgfältig gepflegt werden muss, wenn er wachsen soll.

Zum Abschluss sprach Pfarrer Neumer ein Friedensgebet.

Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer von den SchülerInnen der Realschule plus am Speyerbach und der Grundschule. Eine Schülerin bedankte sich zunächst dafür, dass sie an diesem Projekt unter der Leitung ihrer Religionslehrerinnen, Frau Schäfer und Frau Herold mitarbeiten durften; sie stellte alle Beteiligten vor und verstand es, den Zuhörern die Begeisterung, mit der sie am Projekt arbeiteten, zu vermitteln. Die Mitarbeit war offensichtlich zur Herzenssache geworden. Sowohl die von den SchülerInnen gestaltete Bank, als auch die Friedenssteine und das Plakat mit dem Titel „Friedensweg“ beeindruckte die Zuhörer. Mit einem begeisternden „wir arbeiten gerne an dem Projekt weiter “ schloss die Schülerin ihre Erläuterungen ab.

Die gleiche Begeisterung strahlten die GrundschülerInnen aus; sie hatten unter Begleitung von Frau Jene einen Schmetterlings-Schwarm bemalt und Friedenswünsche notiert, die sie später an Luftballons gebunden in den Lambrechter Himmel aufsteigen ließen.

Jetzt war es an der Zeit, den Friedensweg zu begehen: Gemeinsam zogen viele Teilnehmer mit Fahnen, Luftballons und Friedensbank zum Friedensplatz; sie wurden mit einem herrlichen Blick über Lambrecht belohnt.

Zum Ausklang dieses Festes versammelten sich alle am Festplatz „Am Beutelstein“; dort konnten alle miteinander ins Gespräch kommen und sich mit Getränken und Speisen der Asylhilfe Lambrecht stärken.

FAZIT: „Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg!“ (Mahatma Gandhi)

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