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Unterdurchschnittlich viele Beschäftigte krank

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Die Beschäftigten in Neustadt waren im Jahr 2019 seltener krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt. Das geht aus Daten der Krankenkasse BARMER hervor. Der Krankenstand in der Stadt lag bei 5,0 Prozent (Land: 5,1 Prozent, Bund: 5,0 Prozent). „Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 50 arbeitsunfähig gemeldet waren“, erläutert Dominik Bergmann, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Neustadt.

 

Auf jeden Beschäftigten mit Wohnsitz in Neustadt entfielen rechnerisch 18,2 gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage (Land: 18,5 Tage, Bund: 18,3 Tage). Im Vergleich aller 413 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland ergibt dies Platz 214. Jeder Beschäftigte in der Stadt meldete sich im Durchschnitt 1,3 Mal arbeitsunfähig. Bergmann sagt: „Hauptursache für die Krankschreibungen in Neustadt waren psychische Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen. Unter den 36 rheinland-pfälzischen Landkreisen und kreisfreien Städten wurden nur in Mainz und Landau weniger Arbeitsunfähigkeitstage wegen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems gezählt.“

 

Psychische Leiden verursachten bei jedem Beschäftigten aus Neustadt 4,6 Tage von Arbeitsunfähigkeit. Es folgen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems wie etwa Rückenschmerzen (2,9 Tage), Verletzungen (2,7 Tage) und Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel akute Infektionen der Atemwege, Bronchitis oder Erkältungsschnupfen (2,3 Tage). Das waren die vier häufigsten Ursachen für Krankmeldungen. Für ihre Analysen hat die BARMER die Arbeitsunfähigkeitsmeldungen der 196.000 bei ihr in Rheinland-Pfalz versicherten Erwerbspersonen herangezogen und repräsentativ für die Bevölkerung der Landkreise und Städte anonymisiert ausgewertet.

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